Miguel Oliveira fährt beim Misano-Test am Mittwoch die Bestzeit. Aleix Espargaro ist deutlich schneller als sein Teamkollege.

Die anwesenden MotoGP-Teams fanden beim Misano-Test am Mittwoch hochsommerlichen Temperaturen über 30 Grad vor. Der Asphalt heizte sich auf über 50 Grad auf. Wie am Vortag gaben die KTM-Piloten das Tempo vor. Aprilia konnte aber im Vergleich zum Vortrag den Rückstand verringern.

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Tech-3-Pilot Miguel Oliveira setzte sich mit einer 1:32.913er-Runde an die Spitze und war der einzige Fahrer, der unter 1:33 Minuten fuhr. Die MotoGP-Bestzeit war etwa eine Sekunde schneller als Scott Reddings WSBK-Bestzeit.

Dienstags-Spitzenreiter Pol Espargaro (KTM) folgte hinter Oliveira auf der zweiten Position, knapp vor Ducati-Testpilot Michele Pirro. Bei Ducati sah man am Dienstag einige Neuerungen. Am Mittwoch konzentrierte sich das Ducati-Testteam darauf, neue Motor-Mappings und Chassis-Lösungen zu probieren.

Aprilia verringert Abstand

Aprilia verringerte den Rückstand deutlich. Aleix Espargaro kam bis auf 0,5 Sekunden an die Bestzeit heran. Am Tag zuvor lag der Spanier noch 0,9 Sekunden zurück. Während Espargaro und Teamkollege Bradley Smith am Dienstag in etwa gleich schnell waren, ging die Schere am Mittwoch weiter auf. Smith fuhr 0,8 Sekunden langsamer als Espargaro.

Suzuki war erneut mit Testpilot Sylvain Guintoli vertreten, der einige Tests absolvierte. Zudem feierte der ehemalige Superbike-Weltmeister seinen 38. Geburtstag und wurde von Suzuki mit einer Torte belohnt.

Misano-Test: Die inoffiziellen Zeiten am Mittwoch:

  • 1. Miguel Oliveira (Tech-3-KTM) – 1:32.913 Minuten
  • 2. Pol Espargaro (KTM) – 1:33.122
  • 3. Michele Pirro (Ducati) – 1:33.124
  • 4. Aleix Espargaro (Aprilia) – 1:33.427
  • 5. Brad Binder (KTM) – 1:33.588
  • 6. Iker Lecuona (Tech-3-KTM) – 1:33.591
  • 7. Bradley Smith (Aprilia) – 1:34.276
  • 8. Sylvain Guintoli (Suzuki) – 1:34.287

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