Nachdem er zwei Grands Prix verletzungbedingt aussetzen musste, startet Niccolo Antonelli in Japan von der Pole-Position – Alonso Lopez und Tatsuki Suzuki in Reihe 1.

Beeindruckendes Comeback von Niccolo Antonelli: Nach seiner Verletzungspause meldete sich der Honda-Pilot im Moto3-Qualifying von Japan mit einer Pole-Position zurück. Mit der Erfahrung aus Q1 sicherte sich der Italiener in 2:09.293 Minuten die Bestzeit vor Alonso Lopez und Tatsuki Suzuki (beide Honda).

Pünktlich zum ersten Qualifying des Tages hatte es aufgehört zu regnen, die Strecke war aber noch nass, sodass in Q2 alle 18 Piloten mit Regenreifen auf die Strecke gingen. Für Ai Ogura, Schnellster im dritten Freien Training, begann die Session mit einem Sturz in Kurve 4. Seine Hoffnungen auf eine gute Startposition waren damit zunichte.

Antonelli zunächst an der Spitze

Nach der ersten fliegenden Runde setzte sich stattdessen Antonelli an die Spitze. Er profitierte davon, bereits in Q1 angetreten und mit den Bedingungen vertraut zu sein. Gleiches galt für Makar Yurchenko und Sergio Garcia, die sich ebenfalls früh im Spitzenfeld zeigten. Antonelli konnte sich nach einigen Führungswechseln jedoch durchsetzen und sicherte sich seine dritte Pole-Position der Saison nach Austin und Assen.

Lopez, der sich lange mit Yurchenko um die Pole duelliert hatte, musste sich am Ende mit Rang zwei zufriedengeben. Dank einer starker Schlussrunde kletterte Suzuki auf Platz drei und schließt damit die erste Startreihe ab. Yurchenko landete letztlich auf dem vierten Platz, gefolgt von Garcia und WM-Leader Lorenzo Dalla Porta.

Die dritte Reihe führt Jakub Kornfeil vor Aron Canet und Celestino Vietti an. Gabriel Rodrigo komplettiert die Top 10. Andrea Migno, der den Trainingsfreitag als Führender beendet hatte, kam im Qualifying nicht über Platz 15 hinaus. Aufgrund einer Strafe aus Thailand wird er zudem noch sechs Plätze zurückversetzt. Das bedeutet Startplatz 21 für ihn.

Enttäuschender Samstag für Fenati

Damit rückt Jaume Masia, der den nachträglichen Q2-Einzug knapp verpasst hatte, auf Rang 18 vor. Der KTM-Pilot war kurz vor Ablauf der Zeit in Q1 gestürzt und fiel infolgedessen auf den fünften Platz zurück. Da nur die schnellsten Vier der ersten Quali-Session eine Runde weiterkommen, war für Masia somit vorzeitig Schluss.

Enttäuschend endete der Samstag auch für Romano Fenati, der bei seinem Verletzungscomeback von Startplatz 22 ins Rennen gehen muss. Noch weiter hinten steht sein Honda-Teamkollege Tony Arbolino, der nicht über Rang 27 hinauskam. Filip Salac (KTM) aus dem deutschen PrüstelGP-Team fuhr in Q1 keine Runde, da er aufgrund einer Strafe ohnehin aus der Boxengasse starten muss .

Das Rennen der Moto3 startet am Sonntag eine Stunde später als üblich um 12 Uhr Ortszeit (5 Uhr mitteleuropäischer Zeit).