Sergio Garcia toppt den Trainingsauftakt der Moto3 in Katar vor Honda-Markenkollege Tatsuki Suzuki. Alonso Lopez stellt neue Husqvarna auf Platz drei, Kofler ist 29.

Honda-Pilot Sergio Garcia hat sich im ersten Training der Moto3-Saison 2020 die Bestzeit gesichert. Er umrundete den Losail International Circuit in Katar bei sonnigen Bedingungen in 2:05:407 Minuten. Damit verwies er Tatsuki Suzuki (Honda/+0,199 Sekunden) auf Platz zwei. Alonso Lopez (+0,388) wurde mit der neuen Husqvarna Dritter.

Um 13:25 Uhr Ortszeit fiel der Startschuss für das erste offizielle Renntraining in Katar. Insgesamt 32 Piloten gingen auf die Strecke, wobei ein Stammfahrer fehlte. Niccolo Antonelli (Honda) aus dem Sic-Racing-Team verletzte beim Moto3-Test in Jerez an der Schulter und wird beim Saisonauftakt von Jose Julian Garcia ersetzt.

Die meisten Fahrer verloren keine Zeit und verließen sofort die Boxen, mitunter in Teamformation, um ihre ersten Runden zu drehen. Für Sky-Racer Andrea Migno (KTM) begann die Session mit einem Sturz in Kurve 11. Er konnte sein Bike aber eigenständig aufheben und weiterfahren. Wenig später ging auch Albert Arenas (KTM) zu Boden.

An das Tempo beim jüngsten Moto3-Test in Katar tasteten sich die Piloten in diesem ersten Training nur langsam heran. Zur Halbzeit der 40 Minuten hielt Honda-Fahrer Suzuki die Spitze mit einer Zeit von 2:06.525 Minuten. Damit war er gut anderthalb Sekunden langsamer als der Testschnellste Filip Salac (Honda) vor wenigen Tagen.

Moto3: Mehr Tempo in der Schlussphase

In der Schlussphase der Session zogen die Fahrer das Tempo noch einmal an und steigerten sich deutlich. Suzuki verlor seine Bestzeit an Garcia, konnte sich aber auch selbst verbessern und sich so den zweiten Platz sichern. Hinter Husqvarna-Pilot Lopez reihten sich Ai Ogura (Honda) und Riccardo Rossi (KTM) in den Top 5 rein.

Salac führte die zweite Hälfte der Top 10 vor Kaito Toba (KTM), Tony Arbolino, Dennis Foggia (beide Honda) und Darryn Binder (KTM). Sie lagen knapp acht Zehntel auseinander. Die beiden deutschsprachigen Teilnehmer, Maximilian Kofler und Dirk Geiger (beide KTM), liefen auf den Plätzen 29 und 30. Ihr Rückstand betrug 2,5 bis 3,5 Sekunden.

Wirklich aussagekräftig war dieses erste Training mit Blick auf die zweite Session des Tages sowie Qualifying und Rennen nicht. Denn dann werden die Moto3-Piloten deutlich später auf die Strecke gehen. Das bedeutet kühlere Temperaturen und beginnende Dämmerung – Bedingungen, unter denen sie bisher nicht gefahren sind.