Kein MotoGP-Rennen bis mindestens Ende Juni: Auch die Rennen in Mugello und Barcelona sind bis auf weiteres vertagt – damit markiert der Sachsenring vorläufig den Saisonstart.

Wie befürchtet können auch die MotoGP-Rennen in Mugello (31. Mai) und Barcelona (7. Juni) nicht wie ursprünglich geplant stattfinden. FIM und Dorna haben jetzt bestätigt, dass beide Läufe für alle Klassen auf unbestimmte Zeit verschoben sind.

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Damit mussten im Zuge der Corona-Pandemie bereits acht Grands Prix abgesagt oder verschoben werden. Beim Saison-Auftakt in Katar am 8. März fuhren nur Moto2 und Moto3, das Rennen der Königsklasse fiel ersatzlos aus. Kurz darauf wurden Thailand, USA und Argentinien in den Herbst umdatiert.

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Neuer Kalender: MotoGP-Bosse wollen erst abwarten

Es folgten Jerez und Le Mans, für die es bis dato keine Ersatztermine gibt. Gleiches gilt nun auch für Mugello und Barcelona. Die Verantwortlichen wollen erst abwarten, wie sich die aktuelle Situation rund um das Virus weiterentwickelt, ehen ein neuer Kalender für 2020 herausgegeben wird.

Bis dahin markiert der Deutschland-Grand-Prix auf dem Sachsenring (19. bis 21. Juni) den diesjährigen MotoGP-Saisonauftakt. Ob dieser Termin zu halten ist, werden die nächsten Wochen zeigen. Dorna-Boss Carmelo Ezpeleta räumte zuletzt ein, dass selbst eine komplette Absage der Saison 2020 nicht auszuschließen sei.

Ducati-Sportchef Paolo Ciabatti schlug indes vor, zum Format der Superbike-WM überzugehen. „Eine mögliche Lösung wäre es, wenn man zum Beispiel fünf Länder findet – und dort innerhalb von zehn Tagen zwei Grands Prix fährt.“