Yamaha und Suzuki präsentierten sich im ersten Freien Training in Barcelona stark. Fabio Quartararo legte die Bestzeit hin.

Yamaha und Suzuki bestimmten auch im ersten Freien Training für das MotoGP-Rennen auf dem Circuit de Barcelona-Catalunya das Tempo. Alle sechs Fahrer dieser beiden japanischen Marken befanden sich in den Top 10. Die Bestzeit sicherte sich Fabio Quartararo (Petronas-Yamaha) mit 1:40.431 Minuten.

Advertisement

Damit blieb der Franzose um 1,8 Sekunden über dem Allzeitrekord, den Jorge Lorenzo 2018 aufgestellt hat. Zum Schluss verbesserte sich Andrea Dovizioso noch auf den zweiten Platz. Der Ducati-Pilot war einer von nur zwei Fahrern, die in der Schlussphase auf den weichen Hinterreifen setzten.

Fast alle Fahrer bestritten das Vormittagstraining mit dem weichen Vorder- und dem mittleren Hinterreifen. Für Ducati lief es lange nicht gut, denn der Rückstand betrug weit mehr als eine Sekunde. Dovizioso, Danilo Petrucci und Francesco Bagnaia waren lange weit hinten zu finden.

Mit der Zeitattacke schaffte es Dovizioso doch noch ins Spitzenfeld. Bagnaia wurde nur 15. und Petrucci 19. Auch Jack Miller setzte sich als 18. nicht in Szene. Dafür lief es für Yamaha und Suzuki deutlich besser.

Joan Mir hatte bei Halbzeit einen Sturz in Kurve 5. Der Spanier blieb unverletzt, während sich seine GSX-RR mehrfach im Kiesbett überschlug. Mir rückte anschließend mit seinem zweiten Bike aus und stellte die drittbeste Zeit auf.

Sein Teamkollege Alex Rins belegte Position sieben. Die Misano-Sieger Maverick Vinales und Franco Morbidelli klassierten sich als Vierter und Sechster. Valentino Rossi war als Achter ebenfalls im Spitzenfeld dabei.

Aleix Espargaro fuhr mit seiner Aprilia zum Schluss eine Zeitattacke, die ihn noch auf Position fünf brachte. Bester KTM-Vertreter war Miguel Oliveira als Zehnter. Dessen Tech-3-Teamkollege Iker Lecuona stürzte am Ende in Kurve 2.

Cal Crutchlow meldete sich mit der achtbesten Zeit zurück. Der Honda-Fahrer drehte trotz seiner Probleme im rechten Arm und im linken Knöchel 19 Runden. Auch Stefan Bradl ist in Barcelona im Honda-Werksteam wieder im Einsatz, nachdem er zuletzt in Misano passen musste. Bradl fuhr ebenfalls 19 Runden und klassierte sich als 17.

Ducati stellte Avintia-Fahrer Johann Zarco zum ersten Mal die weiterentwickelte Variante des Holeshot-Systems zur Verfügung. Nun kann auch der Franzose am Kurvenausgang das Heck zusammenpressen und so etwas mehr Traktion gewinnen.

Das zweite MotoGP-Training beginnt um 14:10 Uhr.