Das erste freie Training in Jerez dominierte Marc Marquez. Die Top 19 lagen innerhalb einer Sekunde.

Am Freitag startete die MotoGP in Jerez schlussendlich in die Saison 2020. Pünktlich um 9:55 Uhr starteten die MotoGP-Piloten pünktlich ins erste Freie Training des Jahres in Angriff.

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Honda-Pilot Marc Marquez beendete das FP1 als Spitzenreiter. Knapp dahinter folgten Maverick Vinales (Yamaha) und Cal Crutchlow (LCR-Honda). Valentino Rossi (Yamaha) beendete das erste Training außerhalb der Top 10.

Zu Beginn des FP1 wechselten sich Weltmeister Marc Marquez, Jack Miller (Pramac-Ducati) und Maverick Vinales an der Spitze ab. Miller führte die Wertung nach dem ersten Stint mit einer 1:37.942er-Runde an. Miller, Vinales und Marquez lagen innerhalb von 0,145 Sekunden.

KTM mit starkem Auftakt in Jerez

Nach dem ersten Schlagabtausch behauptete sich KTM-Pilot Pol Espargaro auf Position vier. Seine Markenkollegen bestätigten die starke KTM-Form: Rookie Brad Binder lag auf Position sieben, Miguel Oliveira war Zehnter. Valentino Rossi startete verhalten in das FT1 und lag außerhalb der Top 10.

Petronas-Yamaha-Pilot Fabio Quartararo startete nach 20 Minuten in das FP1. Der Franzose trainierte in der Coronavirus-Zwangspause mit einem Superbike, an dem unerlaubte Tuningteile verbaut waren. Deshalb musste Quartararo auf die ersten 20 Minuten verzichten. Bereits beim ersten Stint schob sich Quartararo in die Top 10 der Wertung.

Spannende Schlussphase

Fünf Minuten vor dem Ablaufen der Uhr gingen noch einmal alle Fahrer auf die Strecke. Marc Marquez schob sich mit einer 1:37.350er-Runde an die Spitze und unterbot damit Millers Zeit um knapp sechs Zehntelsekunden.

Beinahe alle Fahrer waren mit persönlichen Bestzeiten unterwegs. Cal Crutchlow scheiterte nur um 0,088 Sekunden an Marquez‘ Zeit. Und auch Andrea Dovizioso (Ducati), Joan Mir (Suzuki), Jack Miller und Pol Espargaro waren flott unterwegs.

Marquez scheiterte um 0,005 Sekunden an seiner eigenen Bestzeit. Die Bestzeit des Titelverteidigers konnte nicht noch einmal unterboten werden. Maverick Vinales kam bis auf 0,024 Sekunden heran und reihte sich auf Position zwei ein. Crutchlow wurde auf Position drei verdrängt.

Andrea Dovizioso war als Vierter bester Ducati-Pilot. Joan Mir brachte Suzuki in die Top 5. Jack Miller, der das FP1 lange Zeit anführte, rutschte in der Schlussphase bis auf die sechste Position zurück. Alex Rins (Suzuki), Pol Espargaro (KTM), Iker Lecuona (Tech-3-KTM) und Brad Binder (KTM) komplettierten die Top 10. Somit schafften es drei KTM-Piloten in die Top 10.

Valentino Rossi und Fabio Quartararo enttäuschen

Valentino Rossi beendete das FP1 auf der 13. Position und war damit drittbester Yamaha-Pilot. Der Altmeister hatte 0,768 Sekunden Rückstand. Ebenfalls enttäuschend lief das FP1 für Markenkollege Fabio Quartararo, der als 17. deutlich hinter den Erwartungen zurücklag. Knapp neun Zehntelsekunden lag der Sensations-Rookie der vergangen Saison zurück.

Die Abstände im FT1 waren extrem eng. Die Top 19 lagen innerhalb einer Sekunde. Die Top 10 wurden durch lediglich 0,573 Sekunden voneinander getrennt.