Casey Stoner vertritt die Meinung, dass man die MotoGP-Saison 2020 nicht als WM bezeichnen kann: Zwei Rennen auf der gleichen Strecke und ausschließlich in Europa.

Im Zuge der Coronavirus-Pandemie konnte MotoGP-Promoter Dorna noch einen Kalender mit 14 Rennen auf die Beine stellen. Gefahren wird auf neun verschiedenen Strecken in sechs Ländern. Alleine in Spanien finden sieben Rennwochenenden statt.

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Ende Juli stand zudem endgültig fest, dass es im Jahr 2020 keine Übersee-Rennen geben wird. Somit findet die MotoGP-Saison ausschließlich in Europa statt. Die beiden Klassen Moto2 und Moto3 konnten im März noch das Rennen in Katar bestreiten.

„Es ist fantastisch, dass wir wieder Rennsport haben“, sagt Ex-Weltmeister Casey Stoner im Podcast ‚Fast Lane‘. Der Australier verfolgt die Rennen von seiner Heimat aus, wo er sich seit Monaten mit seiner Frau und seinen Kindern aufhält.

MotoGP Saison 2020: Stoner hinterfragt einige Dinge

„Es ist für alle großartig, auch für die MotoGP-Teams und die Sponsoren. Dass die ganze Sache wieder läuft, ist besser als man sich derzeit vorstellen kann“, meint der 34-Jährige. Allerdings findet er auch, dass man einige Dinge in diesem außergewöhnlichen Jahr hinterfragen könnte.

„Dass man es in diesem Jahr Weltmeisterschaft nennt, findet ich etwas schwierig. Man fährt zweimal auf der gleichen Strecke. Wenn die Auswahl der Strecken jemandem sehr gut passt, dann ist das ein sehr großer Vorteil.“

„Ich bin auch kein großer Fan davon, dass man nicht die Welt bereist und es trotzdem Weltmeisterschaft nennt. Aber das Racing selbst ist fantastisch und es ist natürlich viel besser, als wenn alle zuhause sitzen würden.“

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