Schwierige Bedingungen herrschten beim zweiten Freien Training in Spielberg. Auf halbnasser Strecke war Miller schnellster.

Pramac-Ducati-Pilot Jack Miller hat sich im zweiten Freien Training zum Grand Prix von Österreich an die Spitze der Wertung geschoben . Der Australier drehte bei schwierigen Bedingungen fünf Runden und führte die Wertung mit einer 1:26.475er-Runde an.

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Zum Vergleich: In FP1 war KTM-Pilot Pol Espargaro mit einer 1:24.193er-Runde der schnellste Fahrer und behauptete sich damit an der Spitze der Tageswertung.

Bereits in der Schlussphase des zweiten Freien Trainings der Moto3 regnete es im nördlichen Teil der Strecke. Deshalb zögerten die MotoGP-Piloten zu Beginn der Nachmittags-Session. Suzuki-Pilot Joan Mir war der erste Fahrer, der Erfahrungen sammelte. Zwischen Kurve 3 und Kurve 4 war es sehr nass. Im restlichen Bereich der Strecke waren die Bedingungen deutlich besser.

Alex Marquez (Honda), Miguel Oliveira (Tech-3-KTM) und Aleix Espargaro (Aprilia) sammelten ebenfalls Erfahrungen auf nasser Strecke. Die Rundenzeiten lagen zu diesem Zeitpunkt etwa 15 Sekunden über der FP1-Bestzeit. Die Spitzenfahrer warteten weiterhin in ihren Boxen ab.

Spitzenfahrer warten bis zu Schlussphase in Boxen

Johann Zarco (Avintia-Ducati) stieg eine Viertelstunde vor dem Ende des FP1 auf seine Desmosedici. Der Franzose setzte sich mit einer 1:34.271er-Runde deutlich an die Spitze. In den finalen zehn Minuten stieg auch Valentino Rossi (Yamaha) auf seine Maschine und verschaffte sich einen Überblick über die Bedingungen.

Fünf Minuten vor dem Ende des FP2 nahm der Fahrbetrieb noch einmal stark zu. Jack Miller schraubte die Bestzeit auf 1:30.838 Minuten herunter. Der Kurs trocknete weiter ab. Auf dem Zeitenmonitor sah man reihenweise persönliche und absolute Bestzeiten. Diese lagen aber nach wie vor deutlich über den Zeiten vom Vormittag.

Miller unterbot seine eigene Bestzeit weiter und beendete das FT2 mit einer 1:26.475er-Runde als Spitzenreiter. MotoGP-Rookie Iker Lecuona (Tech-3-KTM) schob sich bei seinem finalen Versuch auf die zweite Position, 0,753 Sekunden hinter Miller. Tech-3-Teamkollege Miguel Oliveira komplettierte die Top 3.

Rossi und Bradl in den Top 10

Suzuki-Pilot Alex Rins hatte als Vierter 0,983 Sekunden Rückstand. Dahinter folgten Johann Zarco, Joan Mir (Suzuki), Alex Marquez, Maverick Vinales (Yamaha), Valentino Rossi und Stefan Bradl (Honda). Da die Rundenzeiten deutlich langsamer waren als im FT1, konnte sich keiner der Fahrer in der kombinierten Wertung verbessern.

Nach den Freitags-Trainings nicht direkt für das Q2 qualifiziert sind:
Maverick Vinales (Yamaha)
Danilo Petrucci (Ducati)
Valentino Rossi (Yamaha)
Cal Crutchlow (LCR-Honda)
Iker Lecuona (Tech-3-KTM)
Brad Binder (KTM)
Michele Pirro (Pramac-Ducati)
Aleix Espargaro (Aprilia)
Alex Marquez (Honda)
Bradley Smith (Aprilia)
Stefan Bradl (Honda)
Tito Rabat (Avintia-Ducati)