Am Wochenende nimmt die deutsche Fußball-Bundesliga wieder den Spielbetrieb wieder auf – laut Suzuki-Teammanager Davide Brivio auch für die MotoGP ein positives Zeichen.

Ab 16. Mai rollt in der deutschen Bundesliga wieder der Ball. Der Neustart der Fußball-Saison wird auch vom internationalen Motorsport genau beobachtet. Aktuell herrscht große Unsicherheit, wie sich die Situation international entwickelt – und ob es beim anvisierten MotoGP-Saisonstart im Juli bleibt.

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Suzuki-Teammanager Davide Brivio kommentiert: „Wir sind in ständigem Kontakt mit den Verantwortlichen der MotoGP, der Dorna, der IRTA und den anderen Teams. Wir hatten schon mehrere gemeinsame Meetings. Und wir schauen uns an, wie es in den anderen Sportarten läuft. Dabei beobachten wir genau, wie der Fußball in den verschiedenen Ländern mit der derzeitigen Situation umgeht.“

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Brivio: „Der Fußball kann uns den Weg ebnen“

„Wir haben erkannt, dass verschiedene Richtungen eingeschlagen wurden. In Deutschland wird ab kommender Woche wieder Fußball gespielt. In Spanien und in Italien stehen die Entscheidungen noch aus. Das sind wichtige Signale, denn das kann den Weg ebnen für andere Sportarten“, erklärt Brivio.

„Die Dorna plant, im Juli in Spanien zu beginnen. Wir müssen hoffen, dass sich die Situation bis dahin verbessert. Es ist nichts, was in unseren Händen liegt. Die einzelnen Regierungen entscheiden nun, wo wir fahren können“, berichtet der Italiener.

Wenn die MotoGP wieder loslegt, wird es Obergrenzen beim Personal geben. Aber selbst diese Beschränkungen müssen erst genehmigt werden. „Wir sprechen von über 1.000 Menschen im Fahrerlager. Die Verantwortlichen in Jerez und in Spanien müssen das akzeptieren. Wir haben aber noch ein paar Monate. Und ich hoffe und bin zuversichtlich, dass wir die Situation bis dahin noch verbessern können“, so Brivio.

Suzuki-Teammanager prophezeit „merkwürdige Atmosphäre“

„Wir beobachten die Situation in Spanien, Italien und Österreich, wo wir voraussichtlich fahren werden. Die Meisterschaft wird in wenigen Ländern ausgetragen werden. Wir müssen sicherstellen, dass die Situation in diesen Ländern unter Kontrolle ist und die Regierungen uns gestatten, dort zu sein“, betont der Suzuki-Manager.

„Es wird keine Zuschauer auf den Tribünen geben. Dadurch wird eine merkwürdige Atmosphäre herrschen“, prophezeit Brivio. „Aber es ist, wie es ist. Wir wissen alle, in welcher Situation wir uns befinden. Wir sind offen, diese Dinge zu akzeptieren. Auch wenn es in vielerlei Hinsicht seltsam sein wird. Alles in allem hoffen wir, dass wir eine Meisterschaft austragen können.“