Cal Crutchlow beschreibt die Nachwirkungen seiner Armpump-Operation und weiß noch nicht, ob er das Misano-Wochenende komplett durchziehen kann.

LCR-Honda-Pilot Cal Crutchlow unterzog sich vor wenigen Tagen einer Operation am rechten Unterarm, um das lästige Armpump-Syndrom los zu werden. Damit hatte der Brite zu kämpfen gehabt, seit er sich beim MotoGP-Saisonauftakt 2020 in Jerez bei einem Sturz das Kahnbein im rechten Handgelenk gebrochen hat.

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Die nun am Arm vorgenommene Operation aber hat Nachwirkungen. „Was während der vergangenen Tage passiert ist, war ein Desaster“, bekennt Cal Crutchlow. Warum? „Es lief literweise Flüssigkeit aus dem Arm und hörte einfach nicht auf. Ich habe das Problem, dass die Wunde offen ist und habe jeden Tag im Krankenhaus verbracht. Erst am Mittwoch wurde das Loch wieder frisch genäht.“

Ob er am Sonntag beim Grand Prix von San Marino in Misano wird fahren können, vermag Crutchlow derzeit noch nicht zu beurteilen. „Ich werde es am Freitag versuchen“, sagt der LCR-Honda-Pilot am Donnerstag. Und er meint: „Man geht natürlich immer davon aus, das Rennen fahren zu können. Ob das möglich ist, weiß ich zum jetzigen Zeitpunkt aber noch nicht. Wir werden sehen, wie es meinem Arm geht.“

Cal Crutchlow: „Das müssen wir in den Griff kriegen“

„Vielleicht habe ich überhaupt keine Probleme“, so Crutchlow. Er merkt allerdings auch an: „Es ist offensichtlich, dass umso mehr Flüssigkeit nach außen dringt, je mehr ich den Arm belaste. Das müssen wir irgendwie in den Griff kriegen. Wir werden sehen, ob das klappt.“

Die eindrucksvollen Fotos und Videos von der Operation am Unterarm hatte Cal Crutchlow auf seinem Instagram-Account veröffentlicht. Gemäß der Vorgaben der Plattform sind die Fotos und Videos mit einer Warnung vor sensiblen Inhalten versehen und erst einsehbar, nachdem man diese Warnung bestätigt hat.

„Wenn man sich die Fotos anschaut, sieht man, dass der obere Muskel komplett sauber ist, wie ein schönes Stück Steak“, erklärt Crutchlow. Und er sagt weiter: „Der untere Teil [des Muskels] aber sieht nicht gut aus. Er sieht so aus als wäre er seit Jahren misshandelt worden.“

Sollte in naher Zukunft eine weitere Operation fällig werden, kündigt Cal Crutchlow bereits an, dann in Sachen Social-Media noch einen draufsetzen zu wollen. „Dann werde ich es live übertragen“, grinst der Brite.

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