2020 hatte Yamaha mit den Motoren Probleme. Maverick Vinales musste deshalb sogar aus der Boxengasse starten. Ob es 2021 besser läuft, wird sich zeigen.

Yamaha erlebte im vergangenen Jahr eine Saison voller Pannen, was die Motoren angeht. Die Reihen-Vierzylinder-Motoren der M1 lagen bei der Leistung zurück und hatten auch in Sachen Zuverlässigkeit Defizite.

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Die Yamaha-Verantwortlichen sind zuversichtlich, dass sich die Haltbarkeitsprobleme von 2020 nicht wiederholen . Werkspilot Maverick Vinales, der 2020 bei einem Rennen aus der Boxengasse starten musste, weil er einen zusätzlichen Motor verwendete, zeigt sich vorsichtig hoffnungsvoll.

„Natürlich bin ich besorgt und verunsichert, ob ich die Saison mit den Motoren überstehe. Aber ich denke und hoffe, dass diese Probleme behoben wurden“, kommentiert Vinales, der 2021 seine fünfte Saison mit Yamaha bestreitet. „Es ist ein sehr wichtiges Jahr für mich und für meine Karriere. Ich bin gespannt, loszulegen und zu pushen“, bemerkt der Spanier.

Yamaha darf am Motor nicht nachbessern

Das MotoGP-Reglement sieht vor, dass die Motoren der etablierten Hersteller von 2020 zu 2021 unverändert bleiben. Eine fehlerhafte Charge Ventile eines neuen Zulieferers verursachte im vergangenen Jahr die Zuverlässigkeitsprobleme. Laut Yamaha wurde dieses Problem aus der Welt geschafft.

In Sachen Leistung wird Yamaha aber auch 2021 Defizite haben. „Wir können den Motor nicht verändern. Deshalb müssen wir am Fahrstil oder am Chassis arbeiten“, kommentiert Vinales. „Wir werden uns intensiv bemühen, denn im vergangenen Jahr hatten wir vor allem nach Misano stark zu kämpfen.“

So wird die Arbeit erschwert

Es waren die Probleme mit der Haltbarkeit, die sich auf die Leistungen der Yamaha-Piloten ausgewirkt haben. In den Trainings musste sich Vinales zurückhalten. „Uns gingen die Motoren aus. Es war sehr schwierig, konstant zu sein, weil wir die Trainings nicht so angehen konnten, wie das normalerweise der Fall ist“, gesteht der Yamaha-Werkspilot.

In den Freien Trainings musste Vinales eher an die Box zurückkehren. „Ich fahre am liebsten sechs, sieben oder acht Runden lange Stints, um zu verstehen, was ich für das Rennen und auf eine schnelle Runde benötige. In Aragon konnte ich lediglich drei oder vier Runden am Stück fahren. Das erschwerte es, auch wenn wir gute Ergebnisse erreichen konnten“, berichtet der ehemalige Moto3-Weltmeister.

Für die MotoGP-Saison 2021 ist Vinales zuversichtlich. „Unsere einzige Option ist, hart zu arbeiten und zu versuchen, an der Spitze mitzufahren und in den Rennen mitzukämpfen. Man muss nicht alle Rennen gewinnen, sollte aber an der Spitze mitmischen“, ist der Yamaha-Pilot überzeugt.

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