Neben Honda haben sich bereits Ducati und KTM auf eine Vertragsverlängerung bis 2026 mit der MotoGP geeinigt.

Honda hat sich mit MotoGP-Rechteinhaber Dorna auf einen neuen Vertrag geeinigt. Der weltgrößte Motorradhersteller unterzeichnete eine Vereinbarung, die regelt, dass Honda von 2022 bis 2026 in der MotoGP antritt. Ducati und KTM hatten sich bereits mit der Dorna auf neue Verträge geeinigt. Es wird erwartet, dass Suzuki, Yamaha und Aprilia demnächst folgen.

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Seit 1954 beteiligt sich Honda am Motorradsport. Bei der legendären Isle-of-Man-TT legte Soichiro Honda den Grundstein für spätere Motorsport-Erfolge. Allein in der Königsklasse konnte Honda bisher 25 Mal die WM gewinnen. Damit ist Honda der erfolgreichste Hersteller.

MotoGP wichtiger Bestandteil der Honda-Aktivitäten

Noriaki Abe, der Leiter der Motorrad-Sparte im Hause Honda, kommentiert: „Honda tritt seit 1959 in der Motorrad-WM an. Im vergangenen Jahr wurde der 800. Grand-Prix-Sieg eingefahren. Honda ist überzeugt, dass die MotoGP ein wichtiger Bestandteil unserer Motorsport-Aktivitäten ist.“

„Die MotoGP ist die Königsklasse des Motorrad-Rennsports. Sie erlaubt die Entwicklung verschiedener Technologien. Durch den anspruchsvollen Wettbewerb lernen unsere Ingenieure und verfeinern ihre Fähigkeiten“, nennt Abe die Vorzüge des MotoGP-Engagements.

Und auch für Dorna-CEO Carmelo Ezpeleta ist Hondas neuer MotoGP-Vertrag eine gute Nachricht: „Diese wichtige Bekanntgabe macht die MotoGP stolz, denn Honda ist einer der ersten Namen, die man im Kopf hat, wenn man an Motorrad-Rennsport denkt.“

„Der japanische Hersteller war in der Vergangenheit ein wichtiger Teil, aber auch in der Gegenwart und Zukunft. Diese Vertragsverlängerung stärkt die Zusammenarbeit beider Parteien“, kommentiert der Geschäftsführer von MotoGP-Rechteinhaber Dorna.

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