Für Fabio Quartararo steht bislang erst ein Moto2-Sieg zu Buche – ohne MotoGP-Erfolg ins Yamaha-Werksteam aufzusteigen, würde den Youngster aber nicht groß beschäftigen.

Shooting-Star Fabio Quartararo hat keine schlaflosen Nächte, wenn er daran denkt, ohne Sieg ins Yamaha-Werksteam zu wechseln. Tatsächlich konnte Quartararo in seiner Karriere erst einen Grand-Prix-Sieg einfahren. In der Moto2-Saison 2018 gewann Quartararo in Barcelona. Und er triumphierte später auch in Motegi, wurde dort aber disqualifiziert.

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„Es würde mich nicht kümmern, ohne einen Sieg ins Yamaha-Werksteam zu wechseln. Denn ich gebe jedes Mal mein Maximum. Und wenn der Fall eintritt, ich also ohne Sieg wechsle, dann ist es eben so“, kommentiert Quartararo im Gespräch mit ‚Motorsport-Total.com‘.

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Quartararo sorgt 2019 mehrfach für Furore

In der letzten Saison zog Quartararo die Aufmerksamkeit auf sich, als er sieben Mal aufs Podium fuhr, davon fünf Mal als Zweiter. Bei den Rennen Misano und Buriram kämpfte der Youngster sogar lange Zeit mit Weltmeister Marc Marquez um den Sieg – unterlag am Ende aber jeweils knapp.

In der Meisterschaft landete Quartararo im Vorjahr auf Platz fünf, war damit zweitbester Yamaha-Fahrer. Werkspilot Valentino Rossi und Petronas-Teamkollege Franco Morbidelli lagen in der Endabrechnung hinter Quartararo, obwohl beide besseres Material zur Verfügung hatten. 2020 wird Quartararo bei Petronas ebenfalls mit Werksmaterial ausgestattet.

„Ich habe in meinem Leben noch nie so hart trainiert wie jetzt. Ich zweifle nicht an meinen Fähigkeiten. Aber der Sieg in einem MotoGP-Rennen ist eine sehr große Herausforderung. Ich gebe mein Bestes, aber es wäre auch kein Problem, wenn ich ohne einen Sieg wechsle“, erklärt er.

Shooting-Star für Saison-Start bestens gerüstet

Für den Saison-Start in Jerez ist Quartararo gerüstet. „Ich bin sehr froh, dass wir jetzt einen MotoGP-Kalender haben“, kommentiert er. „Wir haben aufeinanderfolgende Rennen auf den gleichen Strecken, aber insgesamt weniger Rennen.“

Der Noch-Petronas-Pilot weiter: „Am wichtigsten bei dieser Art von Meisterschaft ist es, immer anzukommen und von Rennen zu Rennen zu denken. Stürze und Verletzungen müssen wir dagegen unbedingt vermeiden. Denn bei einem derart eng getakteten Kalender kann eine Verletzung bedeuten, gleich mehrere Rennen am Stück zu verpassen.“