Nach schwierigen Wochen kehrt in Italien wieder Optimismus ein: Misano will den San-Marino-GP durchführen – ob mit oder ohne Publikum, muss noch entschieden werden.

Laut ursprünglichem Renn-Kalender 2020 soll die MotoGP am 13. September in Misano gastieren. Und die dortigen Veranstalter sind zuversichtlich, dass das Rennen unweit der Adria-Küste plangemäß über die Bühne gehen kann. Wahrscheinlich wird der San-Marino-GP aber ohne Publikum oder zumindest mit Einschränkungen stattfinden. Die genauen Details für die Durchführung stehen noch nicht fest.

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„Es ist klar, dass zwei fundamentale Aspekte geklärt werden müssen“, heißt es in einer Stellungnahme der Strecke. „Auf der einen Seite betrifft das die Gesundheit und die Sicherheit. Auf der anderen Seite steht die Wirtschaftlichkeit, die in dieser Situation neu bewertet werden muss.“

Misano-Macher: „Das Szenario ist offen“

„Bezüglich des ersten Aspekts sind wir zuversichtlich, dass wir bald eine Antwort haben, ob Publikum zugelassen wird. Das Szenario ist offen. Das Rennen könnte hinter verschlossenen Toren stattfinden, oder mit einer eingeschränkten Zuschauer-Zahl.“

Das hat natürlich wirtschaftliche Folgen. Denn auch der Misano World Circuit Marco Simoncelli ist auf die Einnahmen aus dem Ticket-Verkauf angewiesen. Die Republik San Marino, die Region Emilia-Romagna, die Provinz Rimini und die Strecke versuchen, eine tragbare Lösung zu finden.

Organisatoren mit der Dorna in engem Kontakt

Man sei „entschlossen und zuversichtlich“, Wege zu finden, um den Grand Prix durchführen zu können. „Wir stehen in täglichem Kontakt mit der Dorna und Carmelo Ezpeleta. Und wir sind für alle Lösungen offen“, heißt es weiter.

Nach den vielen schwierigen Wochen in Italien mit strengen Ausgangs-Beschränkungen kehrt langsam wieder Normalität ein. Deshalb herrscht in Misano wieder Zuversicht, dass das Rennen stattfinden kann.