Kurz vor dem Start der Superbike-WM 2020 hat Sandro Cortese doch noch einen Platz gefunden: Der Bayer fährt im Kawasaki-Team Pedercini, das sich ganz neu aufstellt.

Nach seinem Aus bei GRT-Yamaha stand die Zukunft von Sandro Cortese in der Superbike-WM 2020 mehrere Wochen lang ernsthaft auf der Kippe.

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Bei den Winter-Testfahrten in Jerez und Portimao sprang der Allgäuer bei Barni-Ducati für den verletzten Stammfahrer Leon Camier ein. Doch der Brite ist für den Saison-Auftakt auf auf Phillip Island (28. Februar bis 1. März) fest eingeplant.

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14. Feb | 2:00 Min

Cortese-Team stellt sich komplett neu auf

Trotzdem hat Cortese zwei Wochen vor dem Saison-Start nun doch noch einen Platz im WSBK-Feld 2020 gefunden. Der Deutsche ist sich mit Pedercini-Kawasaki einig. Dort stellt man sich komplett neu auf und bestreitet die Saison mit nur einer Ninja ZX-10RR.

Im September 2019 hatte Pedercini-Kawasaki sein WSBK-Programm für 2020 mit zwei Piloten präsentiert: Lorenzo Savadori und Jordi Torres. Doch Savadori wurde aufgrund von Budget-Sorgen fallen gelassen. Der Italiener tauchte vor wenigen Tagen beim MotoGP-Test in Sepang in Aprilia-Kluft auf, vertrat dort den wegen Dopings gesperrten Andrea Iannone.

WSBK 2020: Nur noch ein Startplatz vakant

Torres hat sich ebenfalls aus dem Pedercini-Projekt verabschiedet. Der Spanier geht 2020 in der MotoE an den Start. Im Pons-Team tritt er die Nachfolge des ehemaligen MotoGP-Rennsiegers Sete Gibernau an, der sich nach nur einer Saison wieder aus der Elektro-Klasse verabschiedet.

Jetzt, da Cortese als Einzelkämpfer für Pedercini-Kawasaki startet, steht fest: Im Fahrerfeld für die WSBK-Saison 2020 ist nur noch ein einziger Sitz zu vergeben…