Fabio Quartararo und Franco Morbidelli läuten das zweite MotoGP-Jahr von Petronas-Yamaha mit der offiziellen Präsentation der neuen M1 in Sepang ein.

Neben der offiziellen Werks-Mannschaft von Yamaha hat auch das Satelliten-Team Petronas-Yamaha am Donnerstag in Sepang sein Motorrad für die MotoGP-Saison 2020 enthüllt. Mit der neuen Lackierung aus Schwarz, Türkis und Silber bleibt es seinem Farbschema treu. Auch das Fahrer-Duo ist für diese Saison dasselbe – noch.

Denn Sensations-Rookie Fabio Quartararo, der Petronas im letzten Jahr zu sieben Podestplätzen und sechs Pole-Positions verhalf, wird ab 2021 die Nachfolge von Valentino Rossi im Werksteam antreten. „Ich habe ich in diesem Winter meine Unterschrift auf ein sehr wichtiges Dokument gesetzt“, kommentierte er beim Team-Launch.

„Noch wichtiger ist aber, dass ich über den Winter hart trainiert habe, um noch fitter und konkurrenzfähiger zu werden. Meine Physis ist sehr gut und ich kann es kaum erwarten, wieder aufs Motorrad zu steigen“, sagte er weiter. Die Anforderungen sind nach seiner starken Rookie-Saison selbstredend ungleich höher.

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Das Yamaha-Werksteam hat in Sepang die M1 der MotoGP-Saison 2020 präsentiert – neben Valentino Rossi und Maverick Vinales war auch Jorge Lorenzo mit dabei.

06. Feb | 2:00 Min

Quartararo: „Kann es kaum erwarten, aufs Bile zu steigen“

Was ist dieses Mal für Quartararo drin? „Wir müssen sehen, wie das Potenzial unseres Bikes und das der Konkurrenz ist. In der letzten Saison standen wir einige Male auf dem Podium und konnten in ein paar Rennen um den Sieg kämpfen. Ich denke, das Team und auch Yamaha haben hart gearbeitet. Insofern bin ich zuversichtlich.“

Teamkollege Franco Morbidelli fühlte sich bei der Präsentation in Sepang auf Anhieb wohl. „Als wäre ich nie weg gewesen“, lachte er. „Die Box ist dieselbe wie bei den acht Stunden von Sepang (an denen er im Dezember 2019 teilnahm, Anm. d. Red.). Nur das Bike ist ein anderes. Es ist jetzt wieder mein normales Motorrad in neuen Farben.“

„Es wird wichtig sein, von Anfang ein gutes Gefühl und ausreichend Tempo aufzubauen“, sagte der Italiener mit Blick auf die anstehenden Tests und den Saison-Auftakt. „Wir werden versuchen, im Vergleich zum Vorjahr noch eine Schippe draufzulegen. Wenn ich das schaffe, muss ich in dieser Saison um Podestplätze kämpfen.“

Petronas-Teamchef Razlan Razali weiß, dass die Ansprüche gewachsen sind. „Letztes Jahr war für uns als Rookie-Team unglaublich. Wir hatten nicht erwartet, gleich so gut abzuschneiden. Selbst für die Fahrer war es eine Überraschung. 2020 ist ein großes Jahr für uns. Denn wir haben die Standards so hoch gesetzt, und es wird viel von uns erwartet.“