Nach drei verpassten Rennen will Philipp Öttl beim Tschechien-GP wieder ins Moto2-Geschehen eingreifen und auf seiner KTM dort anknüpfen, wo er aufgehört hat.

Drei Rennen musste Moto2-Pilot Philipp Öttl nach seinem Trainingssturz in Barcelona aussetzen. Anhaltende Sichtprobleme und Unwohlsein hatten ihn infolge einer Gehirnerschütterung am Start gehindert. Auch beim Heimspiel am Sachsenring war der Deutsche nicht dabei.

Beim bevorstehenden Rennwochenende im tschechischen Brünn will Öttl nun sein Comeback geben. Die Sommerpause hat der 23-Jährige genutzt, um vollständig zu genesen. War in der ersten Woche noch komplette Erholung angesagt, stieg er in Woche zwei bereits wieder ins Training ein und stellte seine Fitness zuletzt gleich doppelt unter Beweis.

Öttl nahm an Mountainbike-Marathon teil

Erst fuhr er zwei Tage auf seiner Supermoto-Maschine in Cheb bei hochsommerlichen 35 Grad. Später nahm er noch am Montafon Mountainbike-Marathon teil. 300 Teilnehmer, 65 Kilometer und 2.500 Höhenmeter: Dabei sprang ein respektabler 44. Platz und die Erkenntnis heraus, fit genug für Brünn zu sein.

„Die Sommerpause hat mir geholfen, meine Gehirnerschütterung auszukurieren und mich für die zweite Saisonhälfte wieder fit zu machen“, sagt Öttl selbst. „Dennoch darf ich mir zumindest in Brünn nicht zu viel erwarten, da meine Pause sehr lang war. Schade, denn vor meiner Verletzung hatte ich das Gefühl, dass ich mich wirklich verbessert habe.“

Doch der Moto2-Pilot weiß, dass die Saison mit zehn ausstehenden Rennen noch lang ist. „Ich will mich in jeden Rennen steigern und noch ordentliche Ergebnisse einfahren. Dafür werde ich alles geben.“ Bisher blieb der Deutsche auf seiner KTM ohne WM-Punkte.

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