Im Kampf um den Titel sind sie Gegner, aber wie ist das Verhältnis zwischen Fabio Quartararo und Joan Mir abgesehen davon? Die beiden kennen sich nämlich gut…

In dieser MotoGP-Saison sind Joan Mir und Fabio Quartararo direkte WM-Konkurrenten. Nachdem Letzterer die Gesamtwertung lange anführte, übernahm Mir in Aragon zum ersten Mal die Führung. Der Suzuki-Pilot hat bei noch vier zu fahrenden Rennen sechs Punkte Vorsprung auf den Konkurrenten von Petronas-Yamaha.

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Beide verbindet eine gemeinsame Vorgeschichte, die nicht allein darauf fußt, dass sie im vergangenen Jahr zusammen in die MotoGP aufstiegen und ihr Debüt in der Königsklasse feierten. 2016 waren Mir und Quartararo sogar Teamkollegen: Damals gingen sie in der Moto3 für das Leopard-Racing-Team an den Start.

Mir feierte zu der Zeit seinen Premierensieg in der Motorrad-WM und wurde Gesamt-Fünfter. Quartararo schloss die Saison als Dreizehnter ab und wechselte danach in die Moto2. Mir hingegen blieb ein weiteres Jahr in der Moto3 und fuhr mit zehn Saisonsiegen 2017 einen überlegenen Weltmeistertitel in dieser Klasse ein.

Quartararo: „Habe gutes Verhältnis zu ihm“

2018 trafen sich beide in der Moto2 wieder, im Jahr darauf folgte der besagte MotoGP-Aufstieg. Angesprochen auf seine Beziehung zu Mir, sagt Quartararo heute: „Ich habe ein gutes Verhältnis zu ihm. Ich kann nicht sagen, dass wir Freunde sind, aber es gibt einen großen gegenseitigen Respekt. Ich denke, das ist das Wichtigste.“

„Alles, was wir auf der Strecke tun, ist immer sehr sauber. Ich glaube, dass unser Verhältnis auch deshalb so gut ist“, fährt der Franzose fort. Quartararo weiter: „Natürlich ist er schnell und konstant, was ihn zu einem guten Herausforderer um den Titel macht.“ Im direkten Duell kämpften die beiden bisher nur in Le Mans, dort ging es allerdings nur um Platz neun.

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