Wildcard-Pilot Christophe Ponsson wird mit der RSV4 bei fünf Rennen an den Start gehen.

Bei der Fortsetzung der Superbike-WM wird Aprilia mit Wildcard-Pilot Christophe Ponsson bei fünf Events vertreten sein. Somit gehen in Jerez sechs Hersteller an den Start.

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Aprilia setzt auf Grund des Reglements die alte Version der RSV4 mit 1.000-Kubikzentimeter-Motor ein. In der Serie wurde der Hubraum nach Ducati-Vorbild auf 1.100 Kubikzentimeter erhöht.

Aprilia zählte in der vergangenen Dekade zu den erfolgreichsten Herstellern. 2010, 2012 und 2014 konnte Aprilia mit Max Biaggi und Sylvain Guintoli die Fahrerwertung gewinnen. Der italienische Hersteller blickt auf 52 Laufsiege zurück.

Doch der bisher letzte Sieg liegt weit zurück. Beim WSBK-Saisonfinale 2015 konnten Leon Haslam und Jordi Torres die Rennen gewinnen. Danach gelang es keinem Aprilia-Fahrer mehr, in der Superbike-WM einen Laufsieg zu feiern.

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07. Jul

Eingesetzt wird Christophe Ponssons Maschine vom Nuova-M2-Team. Der Franzose fuhr bereits 2015 in der WSBK. Ein elfter Platz ist das bisher beste Ergebnis des 24-Jährigen, der 2018 in der MotoGP einen Gaststart absolvierte.

„Ich freue mich sehr, zusammen mit Aprilia in diesem Jahr zum Fahrerlager der Superbike-WM zu stoßen. Es ist eine tolle Chance für mich, in der Weltmeisterschaft mit solch einem Team zu fahren. Aprilia hat eine unglaubliche Geschichte“, erklärt Ponsson.

„Es ist etwas Besonderes, die RSV4 in der Superbike-WM zu pilotieren. Ich liebe den Kurs in Jerez. Es ist der beste Kurs für mich, um in die Saison zu starten. Im Team bin ich umgeben von Profis“, lobt er das Nuova-M2-Team.