Bei den Vorsaison-Tests kämpfte Marc Marquez noch mit den Folgen seiner Schulter-OP – dank der Corona-Pause bekommt der Weltmeister jetzt zusätzliche Zeit.

Böse Zungen behaupten, MotoGP-Dominator Marc Marquez und Honda wären die heimlichen Nutznießer der Corona-Krise. Denn unter normalen Umständen hätte der angeschlagene Weltmeister beim Saisonstart keine allzu guten Karten gehabt. Die Nachwehen einer Schulter-OP im Winter und die vielen Fragezeichen bei der Entwicklung der Honda dämpften die Erwartungen. Dank der diversen Renn-Absagen bzw. -Verschiebungen kann sich Marquez nun aber ausgiebig erholen.

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Wie ist es um die Schulter des Serien-Champions bestellt? „Natürlich beschäftige ich mich jetzt mit meiner Schulter. Man könnte meinen, dass es zu lange dauert. Aber bei dieser Verletzung gab es ein paar Probleme mit den Nerven“, erklärt Marquez gegenüber ‚BT Sport‘.

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Marc Marquez: „Ein Muskel komplett lahmgelegt“

„Ein Muskel war komplett lahm gelegt. Und jetzt regeneriert er sich Schritt für Schritt. Jetzt muss nur noch die Kraft zurückkommen. Aber ich habe ja genug Zeit, arbeite viel im Kraftraum. So wie ich das auch im Winter schon getan habe“, berichtet Marquez. „Es geht mir schon viel besser als bei den Tests in Malaysia und Katar.“

Aktuell ist unklar, ob und wann die MotoGP-Saison 2020 beginnt. Die Rennen in Losail, Buriram, Termas de Rio Hondo, Austin, Jerez, Le Mans, Mugello und Barcelona wurden bereits verschoben oder abgesagt. Nach aktuellem Stand beginnt die Saison Mitte Juni auf dem Sachsenring. An der Durchführung des Rennens darf allerdings gezweifelt werden…