Dass sich die Zeiten ändern, daran musste sich Valentino Rossi erst gewöhnen. Warum dabei der Faktor Reifen eine große Rolle spielt.

Vom ersten zum zweiten MotoGP-Rennen in Jerez schaffte Valentino Rossi eine deutliche Steigerung seiner Performance. Fuhr der 41-Jährige beim ersten Grand Prix noch am Ende der Top 10, so kämpfte er im zweiten Lauf um das Podest und wurde Dritter.

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Im Laufe des ersten Jerez-Wochenendes gab es auch Kritik von Michelin. Rossi behandelt mit seinem Fahrstil die Reifen nicht optimal – hieß es. Das soll im Vergleich zu Fabio Quartararo und Maverick Vinales seine Probleme erklären.

Rossi konterte die Kritik, aber erst große Änderungen beim Set-up brachten beim zweiten Jerez-Wochenende den Umschwung. Auch politisch musste der Italiener Druck auf Yamaha ausüben, um Änderungen nach seinem Geschmack vornehmen zu können.

Neben der Arbeit am Set-up der Yamaha M1 feilt Rossi auch an seinem Fahrstil. In den vergangenen 20 Jahren musste er schon mehrmals seinen Stil an neue Umstände anpassen. Dieser Prozess findet auch aktuell statt.

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26. Jul

Fahrstil in MotoGP in 20 Jahren verändert

„In den vergangenen Jahren hat sich der MotoGP-Fahrstil stark verändert“, sagt Rossi. „Man muss nicht nur gut fahren, sondern auch die richtigen Dinge für die Reifen tun. Das ist nicht einfach. Ich habe viel Erfahrung, aber das kann auch ein Problem sein, denn man muss offen für Veränderung sein.“

„Wir haben die Balance des Motorrads stark verändert, damit ich schneller in die Kurven hineinfahren kann und den Reifen nutzen kann. Ich versuche mich so gut wie möglich an den modernen MotoGP-Stil mit diesen Reifen anzupassen.“

„Wir müssen das Motorrad aber auch an mich anpassen“, hält der neunmalige Motorrad-Weltmeister fest. „Ich brauche etwas anderes. Aber im Vergleich zum ersten Rennen ist unser Fortschritt gut. Wir müssen diesen Weg fortsetzen.“