Nicht nur Scott Redding hält viel von seinem Freund Tito Rabat. Auch Chaz Davies glaubt, dass Rabat 2021 einiges erreichen kann.

Tito Rabat konnte in der MotoGP sein Talent nie richtig zeigen. In den fünf Jahren, in denen er in der Königsklasse an den Start ging, mühte sich Rabat stets mit unterlegenem Material ab. In der Superbike-WM erhält der Spanier im Barni-Ducati-Team aktuelles Werksmaterial. Markenkollege Scott Redding kann sich gut vorstellen, dass Rabat damit zu einem der absoluten Spitzenfahrer wird.

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„Er kommt aus der MotoGP und hat vielleicht die gleichen Bedenken wie ich damals. Doch ich bin mir sicher, dass Tito es hier genießen wird – die Atmosphäre und die Rennen. Meiner Meinung nach ist der Rennsport hier ein bisschen klassischer. Das ist etwas, was Tito antreibt“, kommentiert Redding.

„Er ist einer dieser Oldschool-Racer, die einfach gern fahren. Ich denke, er wird stark sein. Er fuhr sehr oft mit seiner Trainings-Panigale und kennt das Superbike ziemlich gut“, erklärt Redding, der sich abseits der Rennstrecke sehr gut mit Rabat versteht.

„Tito ist ein guter Kerl. Ich habe sehr großen Respekt vor ihm. Man kommt gut mit ihm klar und er ist ein witziger Kerl“, berichtet Redding. „Er kümmerte sich um mich, als ich mir vor zwei Jahren in Valencia den Oberschenkel brach. Ich bin immer dankbar für seine Hilfe. Damals befand ich mich in einer schwierigen Situation. Er half mir.“

Rabat ist laut Davies Bereicherung für WSBK

Auch Ex-Ducati-Werkspilot Chaz Davies rechnet in der neuen Saison mit Rabat. „Es ist gut, Tito hier zu haben. Jeder Fahrer, der aus der MotoGP kommt, steigert das Interesse. Über Tito muss man nicht viel sagen. Er ist ein Weltmeister“, kommentiert Davies.

„WM-Titel gibt es nicht geschenkt, erst recht nicht in einer Klasse wie der Moto2. Er ist ein toller Fahrer und ich denke, dass er richtig stark sein wird“, prophezeit der Waliser. „Er könnte die Superbike-WM genießen, wie es bei Alvaro Bautista bereits der Fall war.“

Mit Scott Redding, Tito Rabat, Jonas Folger, Alvaro Bautista und Eugene Laverty mischen in der neuen WSBK-Saison gleich fünf ehemalige MotoGP-Fixstarter mit .

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