Ducati-Pilot Scott Redding fährt beim WSBK-Saisonauftakt in Australien in beiden Freitags-Trainings Bestzeiten. Aber er schaut etwas besorgt auf das Qualifying.

Ducati-Neuzugang Scott Redding begann seine erste Saison in der Superbike-WM mit zwei Trainings-Bestzeiten. Sowohl im nassen FP1 als auch im trockenen FP2 setzte sich der Brite auf Phillip Island an die Spitze. Mehr als vier Zehntelsekunden nahm Redding seinen Verfolgern ab .

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„Ich fühlte mich am Vormittag ziemlich wohl im Nassen. Diese Regenreifen sind für mich noch recht neu. Doch mein Selbstvertrauen wird immer besser. Es war ziemlich gut“, fasst Redding das nasse Training am Freitagvormittag zusammen. Dieses beendete er mit mehr als einer Sekunde Vorsprung als Spitzenreiter.

„Am Nachmittag fuhr ich einen längeren Stint, damit das Team und ich das Motorrad besser verstehen. Am Ende lief es noch besser, als ich auf Zeiten-Jagd ging. Es war eine lange Session, in der ich kaum jemandem begegnete und viele Runden fuhr. Diese Arbeit müssen wir erledigen, um für das Rennen am Samstag gerüstet zu sein“, so der Ducati-Pilot.

Qualifying-Format ist für Redding neu

Beim Test erklärte Redding, dass Ducati auf eine Runde noch etwas zurückliegt, dafür aber beim Renntempo konkurrenzfähig ist. Wird das Qualifying diese Theorie bestätigen? „Das Qualifying ist immer wichtig. Wir müssen in einer der beiden ersten Startreihen stehen, um einen guten Start zu haben und mit den Spitzenfahrern zu kämpfen“, so Redding.

„Dieses Qualifying-Format ist neu für mich. Ich weiß noch nicht, wie es läuft, wenn ich den Qualifying-Reifen aufziehen lasse“, schaut der BSB-Champion gespannt auf die Superpole am Samstag.

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Weltmeister Jonathan Rea (Kawasaki) landete am Freitag nur auf Position sechs. Ist Redding beim Saisonauftakt der Favorit? „Nein, nicht wirklich. Johnny hat viel mehr Erfahrung. Er ist der amtierende Weltmeister und holte mehrfach den Titel. Ich bin hier, um zu lernen“, kommentiert Redding.

„Wir müssen in jeder Session versuchen, die Situation bestmöglich zu verstehen“, gibt sich Redding zurückhaltend und stellt klar: „Jeder Tag ist für mich wie ein neuer Tag.“

Ducati ist seit 2018 auf Phillip Island ungeschlagen. Vor zwei Jahren gewann Marco Melandri mit der V2-Panigale beide Rennen. Im Vorjahr dominierte Alvaro Bautista mit der neuen V4-Maschine die drei Rennen.