Dani Pedrosa markiert auch am zweiten Tag des Shakedown-Tests in Sepang die Bestzeit – Honda-Neuzugang Alex Marquez sorgt durch einen Sturz für einen Schreckmoment.

Auch am zweiten Tag des Shakedown-Tests in Sepang behauptete sich KTM-Edeltester Dani Pedrosa an der Spitze der Wertung. Mit einer 1:59,841er-Runde unterbot Pedrosa seine Bestzeit vom Sonntag noch einmal recht deutlich. Beim Test-Auftakt fuhr der Spanier mit einer 2:00,625er-Runde an die Spitze. Er war jedoch nicht der einzige Pilot, der am Montag die Zwei-Minuten-Marke unterbot.

Neben den Test-Piloten dürfen auch die Rookies und Fahrer der durch die Concession-Punkte bevorzugten Hersteller (KTM und Aprilia) beim Shakedown-Test an den Start gehen. Unter den Stammfahrern war KTM-Pilot Pol Espargaro Schnellster. Der Spanier landete gut eine Zehntelsekunde hinter Pedrosa auf Position zwei.

Miguel Oliveira, Brad Binder und Iker Lecuona bescherten KTM zusätzliche Daten. Mit fünf Fahrern ist KTM der Hersteller, der in Sepang die meisten Fahrer aufbietet. Für die beiden Rookies ist der Test eine willkommene Gelegenheit, um weitere Erfahrungen mit der RC16 zu sammeln.

Alex Marquez sorgt für Schrecksekunde

Auch Honda-Pilot Alex Marquez war für die zusätzlichen Runden dankbar und reihte sich mit seiner RC213V hinter den beiden führenden KTMs auf Rang drei ein. Allerdings stürzte der Moto2-Champion am Montag und sorgte so für eine Unterbrechung. Bei seinem Abflug in Kurve 5 blieb Marquez glücklicherweise unverletzt. Mit mehr als 50 Runden zählte er überdies zu den fleißigsten Piloten des Tages.

Neben dem spanischen HRC-Neuzugang drehte auch Testpilot Stefan Bradl weitere Runden mit der MotoGP-Honda und sammelte wichtige Erfahrungswerte für das Weltmeister-Team von 2019. Bradl nahm seine Arbeit ernst und kam auf 57 Umläufe.

Yamaha setzte auch am Montag noch nicht auf die Dienste von Rückkehrer Jorge Lorenzo. Der Spanier wird voraussichtlich erst am Dienstag sein Debüt als Testpilot für die Japaner geben. Am Montag drehte Katsuyuki Nakasuga einige Runden mit der Yamaha M1, lag dabei aber mehr als drei Sekunden zurück.

Ducati war mit Testpilot Michele Pirro vertreten, Suzuki setzte auf Sylvain Guintoli. Aprilia schickte Bradley Smith und Lorenzo Savadori auf die Piste.

Die Rundenzeiten aus Sepang (Montag):

1. Dani Pedrosa (KTM) – 1:59,841 Minuten
2. Pol Espargaro (KTM) – 1:59,972
3. Alex Marquez (Honda) – 2:00,270
4. Miguel Oliveira (Tech-3-KTM) – 2:00,695
5. Michele Pirro (Ducati) – 2:00,695
6. Stefan Bradl (Honda) – 2:00,749
7. Brad Binder (KTM) – 2:00,899
8. Sylvain Guintoli (Suzuki) – 2:01,125
9. Bradley Smith (Aprilia) – 2:01,240
10. Iker Lecuona (Tech-3-KTM) – 2:01,946
11. Katsuyuki Nakasuga (Yamaha) – 2:02,713
12. Lorenzo Savadori (Aprilia) – 2:03,306