Jorge Lorenzo fährt bei seiner Rückkehr zu Yamaha bereits so schnell wie im Vorjahres-Qualifying mit der Honda – Aleix Espargaro schwärmt von der 2020er-Aprilia.

Das Yamaha-Comeback von Jorge Lorenzo war am letzten Tag des Shakedown-Tests in Sepang das bestimmende Thema. Nachdem Lorenzo an den beiden ersten Tagen noch abgewartet hatte, stieg er am Dienstag erstmals seit November 2016 wieder auf eine Yamaha M1. Die Runden-Zeiten des Spaniers dürften ihm selbst und den Fans Mut machen – und die Chancen auf ein Renn-Comeback des Mallorquiners steigern.

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Insgesamt 46 Runden drehte Lorenzo am Dienstag. Die Uhr blieb bei 2:00,506 Minuten stehen. Womit Lorenzo seine Quali-Zeit vom Malaysia-GP im Vorjahr nur um wenige Sekunden-Bruchteile verpasste.

Lorenzo auch beim regulären Sepang-Test mit dabei

Auch am regulären Sepang-Test mit den Stammfahrern der Top-Teams, der am Freitag beginnt, wird Lorenzo teilnehmen. Voraussichtlich wird der neue Yamaha-Testpilot dabei an zwei von drei Tagen im Sattel sitzen.

Die zweite erfreuliche Nachricht des Tages war der Test von Aleix Espargaro mit der 2020er-Aprilia. Mit einer 1:59,622er-Runde reihte sich der Spanier auf Platz zwei der Tageswertung ein. Und ließ seine Follower auf Social Media kurz darauf wissen, wie zufrieden er mit der neuen RS-GP ist.

„Nach 25 Runden mit der RS-GP 2020 kann ich nur eins sagen: WOW! Danke Aprilia für die harte Arbeit der letzten sechs Monate. Es wird ein tolles Jahr!“, schreibt Espargaro. Testpilot Bradley Smith war am Dienstag dagegen nicht im Dienst. Dafür sammelte Lorenzo Savadori weitere MotoGP-Erfahrungen mit der 2019er-Aprilia.

KTM holt sich die Bestzeit

KTM-Pilot Pol Espargaro war am Dienstag der Schnellste. In Abwesenheit von Dani Pedrosa schob sich der jüngere der Espargaro-Brüder an die Spitze. Der KTM-Werkspilot umrundete den Sepang International Circuit in 1:59,444 Minuten. Zur inoffiziellen Test-Bestzeit von Danilo Petrucci aus dem Vorjahr fehlte allerdings über eine Sekunde.

Honda-Werkspilot Alex Marquez fehlte am letzten Tag des Shakedown-Tests. Der Spanier musste wegen der Präsentation der 2020er-Honda nach Jakarta reisen. Somit war HRC-Testfahrer Stefan Bradl der einzige Honda-Pilot. An der RC213V des Deutschen war erneut eine abgeänderte Aero-Verkleidung zu sehen, die eine gewisse Ähnlichkeit mit der Verschalung der Ducati Desmosedici hat.

Die Testzeiten aus Sepang (Dienstag):

1. Pol Espargaro (KTM) – 1:59,444 Minuten
2. Aleix Espargaro (Aprilia) – 1:59,622
3. Miguel Oliveira (Tech-3-KTM) – 1:59,748
4. Michele Pirro (Ducati) – 1:59,922
5. Brad Binder (KTM) – 2:00,099
6. Stefan Bradl (Honda) – 2:00,441
7. Mika Kallio (KTM) – 2:00,472
8. Jorge Lorenzo (Yamaha) – 2:00,506
9. Sylvain Guintoli (Suzuki) – 2:00,655
10. Iker Lecuona (Tech-3-KTM) – 2:01,659
11. Testfahrer (Yamaha) – 2:01,908
12. Lorenzo Savadori (Aprilia) – 2:02,795
13. Testfahrer (Yamaha) – 2:02,843