Valentino Rossi und die VR46-Akademie trainieren auf Superbikes in Mugello – Johann Zarco probt in Barcelona den Ernstfall, Fabio Quartararo im heimischen Le Castellet.

Der Auftakt der MotoGP-Saison 2020 Mitte Juli in Jerez de la Frontera (LIVE bei ServusTV) kommt mit großen Schritten näher. Die Piloten bereiten sich schon akribisch darauf vor. Zuletzt rückten gleich mehrere Stars mit Superbikes auf großen Rennstrecken aus, um wieder ein Gefühl für die Geschwindigkeit zu bekommen.

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Am Donnerstag war die VR46-Akademie in Mugello unterwegs, obwohl der Grand Prix auf der malerischen Strecke in der Toskana nicht (mehr) Teil des 2020er-Kalenders ist. Dafür könnte Mugello in diesem Jahr ein Formel-1-Rennen veranstalten.

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Valentino Rossi & Co. in geheimer Mission

Normalerweise trainiert die VR46-Akademie in Misano, Mugello bot also eine willkommene Abwechslung. Valentino Rossi, sein Halbbruder Luca Marini und Franco Morbidelli waren mit Yamaha R1 Superbikes auf der Strecke unterwegs.

Dazu gesellten sich noch weitere Fahrer der Akademie wie Enea Bastianini. Man war bemüht, den Termin so geheim wie möglich zu halten. Um zu verhindern, dass in Corona-Zeiten unzählige Rossi-Fans an die Strecke pilgern, um ein Selfie mit ihrem Idol zu ergattern.

Aber nicht nur in Italien herrschte reger Fahrbetrieb, sondern auch in Spanien. Johann Zarco schnappte sich eine Ducati Panigale V4 und trainierte auf dem Circuit de Barcelona-Catalunya. Mit dem Straßen-Bike soll der Franzose dem Vernehmen nach nur rund sieben Sekunden langsamer als die MotoGP-Zeiten gewesen sein.

Zarco in Barcelona, Quartararo in Le Castellet

Während Zarco in Spanien weilte, war sein Landsmann Fabio Quartararo in Frankreich unterwegs. Der Shooting-Star hatte sich für seinen Trackday allerdings eine ungewöhnliche Strecke ausgesucht, die nicht im MotoGP-Kalender steht.

Quartararo drehte auf dem Formel-1-Kurs in Le Castellet mit einer Yamaha R1 seine Runden. Dabei ist der 21-Jährige eigentlich kein großer Fan von Superbike-Trainings, weil das Gefühl damit komplett anders als mit einem MotoGP-Prototypen ist.

Normalerweise bevorzugt der junge Franzose daher Motocross-Training. Doch vor dem ersten Grand Prix wollte auch Quartararo zumindest einmal auf einer Rennstrecke seine Runden drehen, um ebenfalls wieder ein Gefühl für das Tempo zu bekommen.