WSBK-Kalender: Der Entwurf für die Wiederaufnahme der Superbike-WM steht. Comeback mit drei „Geisterwochenenden“ auf der Iberischen Halbinsel.

Als eine der wenigen Rennserien weltweit hatte die Superbike-Weltmeisterschaft (WSBK) ihre Saison 2020 schon begonnen, bevor die Coronavirus-Pandemie alles zum Stillstand brachte. Ende Februar ging es auf Phillip Island in Australien los. Dann wurde die Saison unterbrochen. Am Freitag nun hat die Meisterschaft mit seriennahen Motorrädern den Entwurf eines WSBK-Kalenders für das Comeback präsentiert.

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Demnach soll es am 1./2. August in Jerez (Spanien) wieder losgehen. Anschließend will man für weitere Events auf der Iberischen Halbinsel bleiben. Direkt am im Anschluss an Jerez sind für das Wochenende 8./9. August die Läufe in Portimao (Portugal) geplant. Damit zieht man das Portugal-Wochenende vom eigentlichen September-Termin vier Wochen nach vorn.

August/September: Vier Events auf Iberischer Halbinsel?

Für das letzte August-Wochenende (29./30. August) ist das Motorland Aragon (Spanien) als insgesamt vierte Saisonstation geplant. Alle drei für das Comeback nach der Corona-Zwangspause vorgesehenen Rennwochenenden sind als „Geisterrennen“ ohne Vor-Ort-Zuschauer geplant.

„Wir blicken positiv nach vorn. Alles deutet darauf hin, dass wir in Jerez beginnen können“, sagt WSBK-Sportdirektor Gregorio Lavilla. Und er betont, dass man sich „alle möglichen Szenarien für alle drei Klassen [Superbike, Supersport und Supersport 300] anschaut“. Viel hängt von den Vorgaben der Regierungen ab.

Und so sind alle weiteren Termine im WSBK-Kalender 2020 derzeit noch nicht bestätigt. Hält man an der bisherigen Planung fest, dann würde sich an Jerez, Portimao und Aragon direkt ein viertes Rennwochenende auf der Iberischen Halbinsel anschließen. Denn für 19./20. September ist im ursprünglichen Kalender das WSBK-Debüt in Barcelona vorgesehen.

WSBK-Kalender: Donington und Assen verschoben

Ob es kommt, wird sich zeigen. Fest steht indes, dass Donington (Großbritannien) und Assen (Niederlande) nicht an den vorgesehenen Terminen (4./5. Juli beziehungsweise 22./23. August) über die Bühne gehen werden.

„Was Donington und Assen betrifft, arbeiten wir mit den Rennstrecken und den Regierungen zusammen, um die bestmögliche Lösung für alle zu erzielen. Es ist unsere Absicht, diese beiden Events gegen Ende der Saison 2020 auszutragen“, so Lavilla.

Alex Lowes, der im Winter von Yamaha zu Kawasaki gewechselt hat, ist der aktuelle WM-Spitzenreiter. Dank eines Sieges und eines zweiten Platzes beim Saisonauftakt auf Phillip Island führt er die WSBK-Gesamtwertung 2020 vor Ducati-Neuzugang Scott Redding an.

Superbike Classics: Malaysia 2016 – Race 2