Der behandelnde Arzt von Fausto Gresini gibt keine Entwarnung: Der an COVID-19 erkrankte MotoGP-Teamchef muss weiterhin beatmet und im künstlichen Tiefschlaf gehalten werden.

Nach wie vor befindet sich Fausto Gresini in der Maggiore-Carlo-Alberto-Pizzardi-Klinik in Bologna. Auf der dortigen Intensivstation wird der Italiener weiter künstlich beatmet. Zuletzt kämpfte der 59-Jährige mit einer überlagernden Infektion, was offenbar einige Rückschläge zur Folge hatte.

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Im Krankenhaus kümmert sich Dr. Nicola Cilloni um Gresini: „Faustos Allgemeinzustand ist leider immer noch ernst“, teilt der Spezialist mit. „Die durch die Krankheit und eine überlagernde Infektion schwer angeschlagene Lunge ist nur noch mit Hilfe der mechanischen Beatmungsmaschine in der Lage, Sauerstoff an das Blut abzugeben.“

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Gresini-Arzt: „Zustand immer noch ernst“

„Es ist nach wie vor notwendig, Fausto fast immer im Schlaf zu halten, damit das Beatmungsgerät richtig arbeiten kann. Wenn er periodisch geweckt wird, ist er bei Bewusstsein und kämpferisch“, so Cilloni weiter. Seit Ende Dezember betreut der Arzt inzwischen den schwer angeschlagenen MotoGP-Teamchef.

Schon vor Weihnachten wurde Gresini positiv auf das Coronavirus getestet. Er begab sich zunächst in häusliche Quarantäne, spürte dann aber immer stärkere Symptome. Nachdem er ins Krankenhaus von Imola eingeliefert wurde, erfolgte die Verlegung nach Bologna. In der dortigen Klinik ist eine spezifischere Behandlung möglich.