Valentino Rossis Karriere ist eng mit Yamaha verknüpft: Ein MotoGP-Insider geht dennoch davon aus, dass Rossi in Zukunft mit einem anderen Hersteller kooperiert.

Aktuell ist offen, ob Valentino Rossi auch in der MotoGP-Saison 2021 als Fahrer an den Start rollen wird. In der Coronavirus-Zwangspause gab Rossi Äußerungen von sich, die eine Fortsetzung der MotoGP-Karriere in Frage stellten . Doch er machte seinen Fans auch Hoffnung, dass es weitergehen könnte.

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MotoGP-Fahrermanager Carlo Pernat rechnet nicht damit, dass Rossi beim MotoGP-Saisonstart in Jerez eine Entscheidung fällen wird: „Valentino wird keine Ankündigungen machen. Ich denke, dass er abwarten wird. Die Coronavirus-Pause hat alles zum Stillstand gebracht, auch Valentino. Man muss verstehen, wie es aussieht.“

„Ich denke, er wird sich ein paar Rennen Zeit lassen, um sich zu entscheiden“, bemerkt Pernat im Gespräch mit ‚GPOne‘. Absolut außer Frage steht für Pernat, dass Valentino Rossi nach seiner aktiven Karriere der MotoGP erhalten bleiben wird.

Pernat: „Valentino Rossi wird sein eigenes Team machen“

„Valentino Rossi wird meiner Meinung nach sein eigenes Team in der MotoGP machen. Das ist ziemlich sicher. Ich würde sagen zu 99 Prozent“, so Pernat. „Bisher war ich voll überzeugt, dass er es mit Yamaha macht. Davon bin jetzt nicht mehr so überzeugt. Auch wegen der neuen Regeln für die Satelliten-Teams ab 2022, die besagen, dass jeder Hersteller vier Motorräder haben kann.“

„Was wird aus Petronas? Er könnte sich auch woanders umschauen. Brivio ist bei Suzuki. Es besteht eine gute Freundschaft“, weiß Pernat. „Bei Aprilia ist Valentinos Herz. Dort wurde er geboren. Ich wäre nicht überrascht, ihn in Zukunft als Teammanager oder als Coach zu sehen. Eine Zusammenarbeit mit Aprilia erscheint mir plausibler als mit Suzuki.“

„Natürlich muss man abwarten, wie sich Aprilia entwickelt. Das neue Motorrad wurde unter guten Vorzeichen geboren. Es hat aber noch ein paar Kinderkrankheiten, was normal ist“, kommentiert Pernat.

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