Zu Beginn der MotoGP-Saison 2021 wird Valentino Rossi 42 Jahre alt sein: Mit seiner einmaligen Karriere möchte Rossi die jüngere Fahrer-Generation inspirieren.

Im Rahmen des Barcelona-Grand-Prix wurde offiziell bestätigt, dass Valentino Rossi noch mindestens ein Jahr dranhängen wird. Zu Beginn der kommenden MotoGP-Saison ist Rossi dann bereits 42 Jahre alt.

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Beginnt für den „Doctor“, der zuvor als „Rossifumi“ auftrat, ein neuer Abschnitt? „Ich werde wohl beim Doctor bleiben“, meint der Yamaha-Pilot, der mit seiner Karriere ein Vorbild sein möchte.

In der Saison 1996 absolvierte Valentino Rossi seine erste volle Saison in der Motorrad-WM. Somit steht Rossi 2021 vor seiner 26. Saison in der Weltmeisterschaft. „Es ist eine lange Zeit“, bemerkt er. „Vielleicht können die Fahrer der nächsten Generation davon etwas lernen. Viele Fahrer sind deutlich jünger als ich, wenn sie aufhören. Vielleicht kann man in unserem Sport noch weitermachen, wenn man etwas älter ist.“

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Woher nimmt Valentino Rossi den Antrieb?

Rossis Leidenschaft für motorisierte Zweiräder ist auch nach mehr als 400 Grand-Prix-Teilnahmen ungebrochen. „Ich genoss es immer, hier zu sein. Dieser Lebensstil gefiel mir schon immer. Ich entwickelte im Alter von zwei Jahren eine Leidenschaft für Motorräder. Diese Leidenschaft ist ungebrochen. Das macht den Unterschied aus. Aber klar, wichtig ist es, schnell zu sein und um die wichtigen Positionen zu kämpfen“, so Rossi.

Woher nimmt Valentino Rossi diesen Antrieb, sich auch mit über 40 Jahren noch so zu motivieren? „Als ich aufwuchs, war mein Vater ein Fahrer. Ich liebte es, ihn zu verfolgen. Das ist eines der ersten Dinge, an die ich mich erinnern kann“, spricht Rossi über seine ersten Kontakte mit dem Thema Motorrad.

„Die Leidenschaft macht den Unterschied“

„Er setzte mich sehr zeitig auf ein Motorrad. Jetzt ist so etwas recht normal, doch damals war ich einer der ersten, die so zeitig begonnen haben. Das ist sehr wichtig, um an der Spitze zu landen. Graziano hatte viel Spaß, als er mich aufs Motorrad setzte, um zu sehen, ob es in einem Desaster endet und wie viel ich riskiere“, scherzt Rossi.

„Die Leidenschaft macht den Unterschied“, stellt der Italiener klar. „Man hat ein gutes Leben, steht aber auch stark unter Druck. Vor allem jetzt muss man in der MotoGP ein echter Athlet sein. Man muss jeden Tag trainieren und einen gewissen Lebensstil haben. Es ist nicht einfach. Dieses Glücksgefühl, wenn man auf eine Strecke fährt, ist bei mir das Geheimnis. Wenn man dieses Gefühl verliert, dann wird alles sehr schwierig“, weiß Valentino Rossi.

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