Der WSBK-Pilot erklärt, woran es scheitert, dass er nicht für Valentino Rossi beim Europa-GP an den Start gehen darf.

In der Superbike-WM-Saison 2020 musste sich Garrett Gerloff mit einer 2019er-Kunden-Yamaha zufriedengeben. Am bevorstehenden Wochenende könnte der US-Amerikaner auf der Werks-MotoGP-Yamaha von Valentino Rossi sitzen, sollte dieser keinen negativen Corona-Test vorweisen können. Die Nominierung von Gerloff als Rossi-Ersatz wirft Fragen auf.

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Neben der Frage, warum nicht Yamaha-MotoGP-Testfahrer Jorge Lorenzo nominiert wurde, grübeln einige MotoGP-Fans, warum sich Yamaha nicht im eigenen Superbike-Werksteam bedient hat. Mit Toprak Razgatlioglu verfügen die Japaner über einen absoluten Rohdiamant.

Doch zwei Gründe sprechen gegen Razgatlioglus Einsatz als Rossi-Ersatz. Der schnelle Türke wird seit vielen Jahren von Red Bull unterstützt. Das Yamaha-Werksteam kooperiert in der MotoGP mit der Konkurrenz von Monster.

„Ich würde das Motorrad gern eines Tages fahren“, kommentiert Razgatlioglu. „Doch das ist im Moment nicht möglich, weil ich ein Red-Bull-Athlet bin und das Yamaha-MotoGP-Team von Monster unterstützt wird.

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Zudem stellte der 24-jährige aus dem türkischen Alanya nach dem WSBK-Saisonfinale in Estoril klar, dass er eine Auszeit benötigt. „Ich brauche eine längere Pause. Nach Portimao fiel ich in ein großes Loch. Wir kamen vom Weg ab, weil wir viele verschiedene Abstimmungen probierten“, nennt er den Grund.

„In Estoril konzentrierte ich mich nur aufs Fahren. Ich probierte keine neuen Abstimmungen“, schildert Razgatlioglu, der sich beim Saisonfinale mit zwei Laufsiegen aus der Saison 2020 verabschiedete und WM-Vierter wurde.