Alex Rins, Maverick Vinales, Danilo Petrucci und Fabio Quartararo liegen innerhalb von 20 Punkten. Die WM-Spitzenreiter sehen Yamaha im Vorteil.

Vor den beiden ausstehenden Rennen der MotoGP-Saison 2019 haben vier Fahrer die Chance, Platz drei und somit WM-Bronze in der Meisterschaft zu holen. Aktuell hat Alex Rins (Suzuki) die meisten Punkte der vier Kandidaten . Der Spanier liegt mit 183 Punkten auf Platz drei vor Yamaha-Pilot Maverick Vinales (176), Ducati-Pilot Danilo Petrucci (169) und Petronas-Yamaha-Pilot Fabio Quartararo (163).

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Wer hat laut Champion Marc Marquez die besten Karten, WM-Dritter zu werden? „Maverick!“, antwortet der Honda-Pilot spontan. „Wenn es regnet, dann könnte Petrucci gute Chancen haben (lacht; Anm. d. Red.). Ich würde meinen, Vinales und Quartararo sind die Favoriten.“

Und was sagt Vizeweltmeister Andrea Dovizioso zum Vierkampf um Platz drei? „Ich denke, es wird bis zum Ende einen schönen Kampf geben. Rins hatte Höhen und Tiefen, ihn kann man nie richtig einschätzen. In den Rennen ist er meist vorne dabei, doch bei den vergangenen Rennen war das nicht der Fall“, grübelt Dovizioso.

WM-Bronze: Das tippt Dovizioso

„Bei Danilo weiß man auch nie. Es hängt bei ihm von den Bedingungen ab. Ich denke, er wird es probieren“, kommentiert Dovizioso. „Im Moment sind die Yamahas sehr stark. Sie haben mehr Möglichkeiten. Es wird ein spannender Kampf.“

Und wer ist laut Dovizioso der Favorit? „Schwierig, aber ich tippe auf Maverick. Auch wenn ich mir wünsche, dass sich Danilo durchsetzt“, so der Italiener, der die Saison in diesem Jahr zum dritten Mal in Folge als Vizeweltmeister beenden wird.

Für Vinales ist Platz drei in der Meisterschaft nicht die oberste Priorität. In Australien warf der Spanier 20 sichere Punkte weg. „Platz drei in der Meisterschaft wäre ein Erfolg, weil wir in diesem Jahr viele Fehler machten. Ich wurde drei Mal zu Sturz gebracht. Platz drei in der Meisterschaft wäre deshalb ein Erfolgserlebnis“, so der Yamaha-Pilot.

„Wenn wir die Chance haben, dann werden wir sie auch nutzen. Doch es ist nichts, worüber ich nachdenke. Mir geht es eher darum, das Maximum herauszuholen und zu verstehen, was uns für die kommende Saison fehlt. Wenn wir gut arbeiten, dann werden wir in der neuen Saison ab dem ersten Rennen mitmischen können“, ist der ehemalige Moto3-Weltmeister überzeugt.