Andrea Dovizioso und Maverick Vinales haben in Barcelona viele Punkte eingebüßt: Wird die WM in diesem Jahr zwischen Fabio Quartararo und Joan Mir entschieden?

Vor dem Katalonien-Grand-Prix in Barcelona lagen Andrea Dovizioso, Maverick Vinales, Fabio Quartararo und Joan Mir innerhalb von nur vier Punkten. Doch zwei der vier WM-Favoriten erlebten kein gutes Rennen. Deshalb trennen im WM-Kampf nun 24 Punkte die Top 4. Dovizioso ging durch einen Sturz komplett leer aus. Und auch Vinales verlor wichtige Punkte. Wurde aus dem WM-Vierkampf ein WM-Duell?

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WM-Leader Fabio Quartararo geht nicht davon aus, dass sich die Meisterschaft nur zwischen ihm und Joan Mir entscheidet. „In den ersten sieben oder acht Rennen ging es für alle Fahrer hoch und runter. Zwischenzeitlich lagen die Top 9 innerhalb von 25 Punkten. Wir können uns nie sicher sein“, bemerkt der Franzose.

„Es ist viel zu zeitig, um zu sagen, dass es sich zwischen uns beiden entscheidet. Es gibt noch viele Rennen. Ein kleiner Fehler kann große Wirkung haben“, weiß Quartararo. „Wir müssen weiterhin hart arbeiten, um vorne zu sein.“

WM-Kampf: Noch Chance auf den Titel

Auch Maverick Vinales und Andrea Dovizioso haben laut Quartararo noch gute Chancen, den Titel zu holen: „Maverick gewann das vergangene Rennen. Dovi war abgesehen vom letzten Rennen der konstanteste Fahrer. Er führte bis dahin. Ich weiß nicht, was ich sagen soll. Mit Sicherheit sind beide sehr schnell. Sie werden vorne dabei sein. Wir werden noch viel mit ihnen kämpfen müssen.“

Und was meint Suzuki-Pilot Joan Mir zum WM-Kampf? Mit regelmäßigen Podestplätzen brachte sich der Spanier in eine gute Position und liegt nur acht Punkte hinter Quartararo, obwohl er noch keinen Sieg holen konnte. „Es ist zu zeitig, um etwas zu sagen. Natürlich sind wir die Fahrer mit den konstantesten Ergebnissen“, bemerkt Mir.

„In der WM-Wertung liegen wir eng beieinander. Es stimmt, dass viele Fahrer sehr schnell sind. Ich denke, dass noch viel vor uns liegt, es noch viele Punkte zu holen gibt und viele Fahrer stark sein werden“, prophezeit Mir.

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