Maverick Vinales schwärmt von der guten Bremsstabilität der Ducati Desmosedici – und verrät, dass er zu den Managern der Roten „ein sehr gutes Verhältnis“ pflegt.

Noch vor dem geplanten Start der MotoGP-Saison 2020 verlängerte Maverick Vinales seinen Vertrag bei Yamaha. Auch 2021 und 2022 geht der Spanier für das Werksteam der Japaner an den Start. Damit endeten auch die Gerüchte über einen Ducati-Wechsel. Aus der Luft gegriffen waren diese Spekulationen aber keineswegs, verrät Vinales im Gespräch mit ‚Motorsport-Total.com‘.

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„Ja, das war in meinem Kopf. Denn ich habe ein sehr gutes Verhältnis zum Top-Management von Ducati. Ich habe darüber nachgedacht. Weil ich denke, dass es auch ein Motorrad ist, das für meinen Fahrstil recht gut geeignet ist“, erklärt Vinales.

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Vinales begründet seine Entscheidung für Yamaha

„Letztendlich fiel meine Entscheidung mit Blick auf dieses Jahr. Denn ich habe ein Ziel. Ich kann keine Rennen wie im Vorjahr oder 2018 fahren. Und ich weiß nicht, ob ich auf dem gleichen Niveau gefahren wäre, wenn ich gewusst hätte, dass ich Yamaha verlassen werde“, begründet er die Vertrags-Verlängerung bei Yamaha.

Das Fahrverhalten der Ducati Desmosedici übte auf Vinales dennoch einen gewissen Reiz aus. „Ich bin oft ein paar Runden hinter der Ducati gefahren, sowohl im Rennen als auch im Training. Und ich denke, es ist ein ziemlich komplettes Motorrad“, bemerkt er.

„Aber vor allem hat es diese Fähigkeit, sehr spät zu bremsen. Dabei stoppt sie aber immer noch rechtzeitig, um die Kurve zu kriegen. Genau das hat der Yamaha in den letzten Jahren etwas gefehlt“, vergleicht Vinales, der seit 2017 für Yamaha fährt.