Johann Zarco hat in einem Interview bestätigt, 2020 für Avintia-Ducati zu fahren – und verrät erste Vertrags-Details. Das Ziel für 2021 hat der Franzose ebenfalls schon im Blick.

Noch gibt es kein offizielles Statement, weder von Ducati noch von Avintia. Doch gegenüber ‚Moto Journal‘ hat Johann Zarco nun bestätigt, dass er in der kommenden MotoGP-Saison die Nachfolge von Karel Abraham bei Avintia-Ducati antreten wird. Das Team hatte den Vertrag mit Abraham erst kürzlich aufgelöst.

Zuvor waren bereits Gerüchte laut geworden, Zarco stünde kurz vor einem Wechsel zu Avintia. Diesen begegnete der Franzose jedoch mit der klaren Ansage, dass das für ihn keine attraktive Option sei und er stattdessen lieber zurück in die Moto2 gehen würde. Doch Ducati konnte den 29-Jährigen offenbar umstimmen.

Eine tragende Rolle spielte dabei wohl Luigi Dall’Igna. „Er sagte mir, dass ich ihm vertrauen könne. Und so entschied ich mich, für nächstes Jahr bei Avintia zu unterschreiben“, erklärt Zarco im Gespräch mit ‚Moto Journal‘.

Zarco: „Ich zweifelte“

„Da ich noch immer an den Fähigkeiten des Avintia-Teams zweifelte, ging ich zu meinem ehemaligen Chefmechaniker Massimo Branchini„, verrät der Franzose weiter. „Massimo sagte mir, ich solle Luigi vertrauen. Er ist es, der sich darum kümmern wird, einen guten Chefmechaniker für mich zu finden.“

Die genauen Modalitäten des Vertrages sind noch nicht bekannt, etwa welche Ausgabe der Desmosedici Zarco pilotieren wird. Es ist jedoch davon auszugehen, dass es sich um das diesjährige Motorrad und nicht den aktuellen Prototypen handeln wird. Ein Detail gibt Zarco in Bezug auf seinen Vertrag aber doch preis.

Bei Ducati unterschrieben

„Ich denke nicht, dass ich bei Avintia, sondern bei Ducati unterschrieben habe“, sagt der MotoGP-Rückkehrer. Das erklärt auch, wieso er sich nach dem Saisonfinale in Valencia direkt mit dem Ducati-Management zusammensetzte.

Für die nächste und die darauffolgende MotoGP-Saison hat sich Zarco bereits klare Ziele gesteckt. „Mein Ziel für 2020 ist es, konstant in die Top 10 zu fahren, mich der Top 7 zu nähern und 2021 ins offizielle Werksteam aufzusteigen.“ Dafür wird er sich auf dem für ihn völlig neuen Bike aber erst beweisen müssen.