Marquez, Crutchlow und Rins melden sich wieder einsatzbereit. Mit dem Startfreigabe von Marquez haben wohl die wenigsten gerechnet.

Sensationscomeback in Jerez: Nur zwei Tage nach seiner Operation am rechten Oberarm ist MotoGP-Weltmeister Marc Marquez von den Streckenärzten für fit erklärt worden. Das heißt, er wird schon morgen, Freitag, zu den ersten Trainings wieder auf die Strecke zurückkehren.

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Marquez war beim Grand Prix von Spanien am vergangenen Sonntag gestürzt und hatte sich den Oberarmknochen gebrochen. Am Dienstag wurde der Spanier in Barcelona operiert, Schäden am Nerv konnten nicht festgestellt werden. Nach 48 Stunden verließ er das Krankenhaus wieder, um zurück zur Rennstrecke zu fahren.

In dem Vorhaben, am zweiten Rennwochenende in Jerez trotz der jüngsten Verletzung teilzunehmen, ließ er sich im Clinica Mobile von den Streckenärzten durchchecken und absolvierte verschiedene Belastungstests. Schließlich erhielt er – zur Überraschung vieler – die Rennfreigabe für den Grand Prix von Andalusien.

Kurz zuvor hatte bereits Marquez‘ Honda-Markenkollege Cal Crutchlow aus dem LCR-Team die Rennfreigabe und war für fit erklärt worden. Er war am Sonntag im Warm-up gestürzt und zum Rennen nicht angetreten. Man stellte schließlich einen Kahnbeinbruch fest, der am Dienstag ebenfalls erfolgreich operiert wurde.

Der dritte verletzte Fahrer im Bunde, Alex Rins, wird ab Freitag auch wieder auf seiner Suzuki GSX-RR sitzen. Nach seinem Sturz im Qualifying vergangene Woche musste er das Rennen am Sonntag wegen einer lädierten Schulter auslassen, kann nun aber wieder angreifen.