Seit Jahrtausenden lenken alte, weiße Männer die Geschicke dieser Welt. Es ist Zeit, das Ruder herumzureißen – davon sind viele junge Feministen überzeugt.

Den mächtigen Männern gehöre die Macht entrissen. Die Zukunft gehöre den Frauen, den Jungen und anderen benachteiligten Gruppen, meinen Feministen. Immerhin seien 51,1 Prozent der Gesamtbevölkerung weiblich, doch in der Berufswelt dominieren nach wie vor die Männer, Frauen verdienen im Schnitt immer noch deutlich weniger, rutschen leichter in die Armutsfalle, übernehmen die Kindererziehung und haben im politischen Geschehen weniger Einfluss als die Männer. 

Werden nicht doch Männer benachteiligt?

Viele Kritiker hingegen orten im Gerede vom „alten weißen Mann“ einen reinen Kampfbegriff, der künstlich geschaffene Ressentiments aufrechterhält und den wahren Verursacher des Geschlechterkampfs verschleiere: den Feminismus. Dieser stelle unvereinbare Rollenanforderungen an die Frauen und schiebe den Männern dafür die Schuld zu. Vor Gesetz sei die Gleichberechtigung schließlich schon lange erreicht – und in Wahrheit würden heutzutage längst Männer benachteiligt.

Talk: Was ist dran am Feindbild Mann?

Übertreiben es die Feministen mit ihren Forderungen? Oder besitzen Männer nach wie vor Privilegien auf Kosten der Frauen? Und wie würde eine vollkommene gesellschaftliche Gleichstellung zwischen Mann und Frau aussehen? Bei Michael Fleischhacker im Hangar-7 diskutieren:

  • Eva Herman, Publizistin
  • Gabriel Barylli, Regisseur und Autor
  • Lena Jäger, Frauenrechtlerin
  • Karim Saad, Unternehmer und Feminist
  • Georg Pfau, Männerarzt

Talk im Hangar-7: „Alt, weiß, mächtig: Was ist dran am Feindbild Mann?“ am Donnerstag, 28.11., um 22:15 Uhr bei ServusTV.

Talk im Hangar-7 – Alt, weiß, mächtig: Was ist dran am Feindbild Mann?