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Sport und Talk aus dem Hangar-7

7 besondere Momente im Sportjahr 2019

16. Dez. 2019
TENNIS – ATP, Erste Bank Open

VIENNA,AUSTRIA,27.OCT.19 – TENNIS – ATP World Tour, Erste Bank Open. Image shows Dominic Thiem (AUT). Photo: GEPA pictures/ Walter Luger

Siege, Rücktritte, Emotionen, Rekorde: Das waren sieben besondere Momente des Sportjahres 2019 für unsere österreichischen, aber auch internationalen Sport-Stars.

Die große "Sport und Talk aus dem Hangar-7"-Jahresabschluss-Gala: Unzählige Sportler aus Österreich und der Welt haben das vergangene Sportjahr geprägt und beobachtet. Und nun lassen sie es noch einmal Revue passieren. Das waren sieben besondere Momente des Sportjahres 2019:

1. Marcel Hirscher tritt zurück

Nach mehr als einem Jahrzehnt Vollgas hat Ski-Superstar Marcel Hirscher am 4. September seine einzigartige Karriere beendet. "Ich mache es kurz und schmerzlos. Es ist der Tag, an dem ich meine aktive Karriere beenden werde", erklärte damals ein gelöst wirkender Doppel-Olympiasieger. 67 Weltcup-Siege, acht Weltcup-Gesamtsiege in Serie, elf WM- und drei Olympia-Medaillen machen Hirscher zum erfolgreichsten Skirennläufer aller Zeiten. Der Salzburger wurde im vergangenen Winter in Aare nochmals Weltmeister im Slalom: "Auf der letzten Rille", wie er gesteht. "Es hat wahnsinnig viel Kraft gekostet." Und Hirscher feierte in Schladming seinen dritten Erfolg im "Night Race". Es ist sein 67. und letzter Sieg im Weltcup.

2. Dominic Thiem gewinnt beide Heimturniere

Was war das für ein Jahr für Tennis-Ass Dominic Thiem? Nicht nur, dass er die Top-Drei der Tennis-Welt besiegt hat, außerdem gewinnt er beide Heimturniere - in Kitzbühel und Wien - in einem Jahr. Als zweiter Österreicher nach Thomas Muster siegt er am 3. August beim ATP-Turnier von Kitzbühel. Am 27. Oktober schreibt Thiem dann auch noch österreichische Tennis-Geschichte: Als erstem Österreicher gelingt ihm mit dem Sieg beim Erste Bank Open in Wien das Österreich-Double. Am 27. April feiert der damals 25-Jährige im Halbfinale des ATP500-Events von Barcelona einen Zwei-Satz-Sieg gegen den spanischen Tennis-"Sandplatzkönig" Rafael Nadal. Im hochklassigen Endspiel des ATP-Masters-1000 am 17. März in Indian Wells besiegt er Superstar Roger Federer. Auch bei den ATP-Finals in London ringt Thiem Federer nieder, danach gewinnt er ebenfalls gegen den serbischen Top-Favoriten Novak Djokovic. Ingesamt holt Thiem 2019 fünf Saison-Titel.

3. Red Bull Salzburg zeigt in der Champions League auf

Red Bull Salzburg hat bei der Premiere in der Fußball-Champions-League eine magische Nacht erlebt. Österreichs Serienmeister fertigte am 17. September den belgischen Champion KRC Genk in Wals-Siezenheim mit 6:2 (5:1) ab. Einmal mehr überragend war der 19-jährige Norweger Erling Haaland, der bei seinem ersten Auftritt in der "Königsklasse" einen Triplepack schnürte. Am 2. Oktober musste sich Österreichs Serienmeister im zweiten Spiel der Gruppe E an der Anfield Road nach einer starken Leistung mit 3:4 (1:3) geschlagen geben. Eine Aufholjagd der Truppe von Trainer Jesse Marsch von 0:3 auf 3:3 blieb am Ende unbelohnt, hinterließ aber bleibenden Eindruck. Die Salzburg-Bilanz nach sechs Spielen: Zwei Siege, ein Unentschieden und drei Niederlagen. 2020 geht es in der Europa League weiter.

4. Max Verstappen gewinnt erneut in Spielberg

Erst mehr als drei Stunden nach Rennende ist am Sonntagabend des 30. Juni der Sieg von Max Verstappen im Formel-1-Grand-Prix von Österreich in Spielberg offiziell bestätigt worden. Die Stewards hatten nach dem entscheidenden Überholmanöver in der 69. Runde, bei dem der niederländische Red-Bull-Pilot den Ferrari von Charles Leclerc touchiert und die Spitze übernommen hatte, eine Untersuchung eingeleitet. Schließlich werteten sie die Szene als "Rennzwischenfall", wie es in der Urteilsbegründung hieß. "Es war die richtige Entscheidung", betonte Verstappen. Damit triumphierte der Niederländer wie im Vorjahr in der Heimat von Red Bull.

5. Jorge Lorenzo gibt Rücktritt bekannt

Der dreifache MotoGP-Weltmeister Jorge Lorenzo hat am 14. November seinen Rücktritt aus dem Motorrad-Rennsport verkündet: "Es gibt vier wichtige Tage im Leben eines Fahrers: Wenn du in die WM aufsteigst, wenn du dein erstes Rennen gewinnst, wenn du deine erste Meisterschaft gewinnst und wenn du deinen Ruhestand ankündigst", sagte Lorenzo. "Dieser Tag ist für mich heute gekommen." Im Juni stürzte der 32-Jährige beim ersten Freien Training in Assen in den Niederlanden schwer und zog sich Wirbelbrüche zu. Nach dem Ende der Verletzungspause schaffte es der Spanier nur durch Ausfälle anderer Fahrer in die Punkteränge. Insgesamt bestritt er 297. Grands Prix, gewann insgesamt 68 Rennen und stand 152-mal auf dem Podest. Lorenzo ging zudem 69-mal von der Pole Position ins Rennen. Nach seinen beiden WM-Titeln bei den 250ern (2006 und 2007) feierte er mit Yamaha drei WM-Titel in der MotoGP (2010, 2012 und 2015).

6. LASK als Gruppensieger in der Europa League

Der LASK hat die erhoffte Europa-League-Party zum Abschluss der Gruppenphase in der Europa League bekommen. Mit einem 3:0-Heimsieg am 12. Dezember gegen Sporting Lissabon schlossen die Oberösterreicher ihre Gruppe D als Erster ab. Beide Teams waren schon vorher als Aufsteiger fix gewesen. Als Gruppensieger ist der LASK gesetzt und kann somit nicht auf einen anderen Gruppensieger sowie auf die vier besten Champions-League-Gruppendritten treffen. Spieltermine im kommenden Jahr sind der 20. und der 27. Februar.

7. Nicole Schmidhofer mit Kristallkugel und ÖSV-Rekord

Nicole Schmidhofer hat ihr großes Ziel als Speedski-Debütantin nicht nur erreicht, sondern klar übertroffen: Die 30-jährige Steirerin erreichte im Finale der WM in Vars am 23. März nicht weniger als 217,590 km/h und verbesserte den ÖSV-Frauenrekord erneut gewaltig. Die angestrebte 200-km/h-Marke überbot die ehemalige Super-G-Weltmeisterin deutlich und wurde sogar Vierte. "Es war mega cool", jubelte Schmidhofer. "Ich habe für diese kurze Zeit das Beste rausgeholt und mit über 217 km/h auch weit mehr geschafft, als ich mir erhoffen durfte. Das Gefühl ist schwer zu beschreiben - es macht nochmals einen richtig großen Unterschied aus, ob man wie gestern rund 200 km/h oder heute 217 fährt." Außerdem hat sich Schmidhofer die Abfahrtskugel im letzten Weltcup-Rennen der Saison nicht mehr nehmen lassen. Die steirische Skirennläuferin landete am 13. März beim Weltcupfinale in Soldeu an der elften Stelle. Damit holte sich die Steirerin die Disziplinwertung vor ihren Kolleginnen Stephanie Venier und Ramona Siebenhofer. (APA/red.)

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