MotoGP World Championship

Änderung beim Set-up funktioniert nicht: Valentino Rossi am Barcelona-Freitag 19.

5. Juni 2021

Foto: (c) Motorsport Images

1,601 Sekunden Rückstand und Platz 19. Das waren die nackten Zahlen von Valentino Rossis Trainingsauftakt auf dem Circuit de Barcelona-Catalunya.

Selbst auf Position 17 fehlten dem Petronas-Yamaha-Fahrer sechs Zehntelsekunden.

"Der Vormittag war nicht fantastisch, aber auch nicht so schlecht. Ich hatte ein besseres Gefühl für das Motorrad", spricht er Rang 15 im ersten Training an. "Meine Platzierung war nicht fantastisch, weil wir die Reifen nicht gewechselt haben."

"Am Nachmittag haben wir die Gewichtsverteilung geändert, um die Bremsphase zu verbessern. Aber ich habe mich nicht wohlgefühlt. Die Balance war nicht gut. Ich konnte zwar hart bremsen, aber anschließend konnte ich nicht schnell genug in die Kurve hineinfahren."

Rossi hatte Untersteuern: "Ich bin von der Linie abgekommen. Um auf der Linie zu bleiben, musste ich zu langsam fahren. Das Gefühl war sehr schlecht. Wir haben versucht etwas zu verändern, aber es wurde immer schlimmer."

"Die Bremsphase ist sehr wichtig geworden, weil die schnellen Jungs sehr hart und spät bremsen. Deswegen wollten wir eine Änderung vornehmen, um zu sehen, ob wir uns verbessern können. Ich war zu langsam. Turning hat nicht funktioniert. Meine Platzierung ist sehr schlecht."

"Die Zeitattacke mit dem weichen Reifen war schlecht, meine Platzierung ist schlecht und ich habe Rückstand. Bei der Abstimmung werden wir wieder zum Vormittag zurückkehren. Dann sehen wir weiter." Denn im ersten Training war das Set-up sehr ähnlich wie in Mugello.

Die Abstimmung der M1 unterscheidet sich etwas vom Vorjahr. Außerdem könnte man nicht die Einstellungen 1:1 übernehmen, weil im Oktober in Barcelona gefahren wurde. Aufgrund der kühleren Temperaturen wurden damals die weicheren Reifen verwendet.

Nun geht der Trend zu den Mischungen medium und hart. "Ja, weil mir normalerweise der harte Reifen gefällt", sagt Rossi. "Das war in Portugal der Fall. In Jerez konnten wir ihn nicht nutzen, weil man zu langsam war. Franco und einige andere Fahrer waren mit dem harten Hinterreifen stark. Am Samstag werde ich ihn auch probieren."

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