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Sport und Talk aus dem Hangar-7

Aksel Lund Svindal: “Für mich ist Marcel der Größte aller Zeiten”

9. Nov.

Foto: ServusTV/Leo Neumayr

Bei "Sport & Talk" spricht der Norweger Aksel Lund Svindal nicht nur über seinen neuen Kinofilm, sondern auch über glorreiche und schwere Zeiten in seinem Leben.

Der Blau-Weiß-Linz-Stürmer Raphael Dwamena hofft nach den akuten Herzproblemen im Cup-Spiel gegen Hartberg, seine Karriere fortsetzen zu können. Aksel Lund Svindal spricht über glorreiche, aber auch schwere Zeiten in seinem Leben. Roman Hagara und Hans-Peter Steinacher erklären, warum sie gemeinsam so gut funktionieren haben. Die besten Aussagen der aktuellen Sendung von "Sport & Talk aus dem Hangar-7": 

SKI ALPIN mit Aksel Lund Svindal

„Der beste Skifahrer ist derjenige, der den Gesamtweltcup gewinnt. Das Gefühl am Ende der Saison ist aber eher: endlich vorbei. Olympia und Weltmeisterschaften sind hingegen richtige Partys.“
Aksel Lund Svindal vergleicht die große Kugel mit Gold bei Großereignissen.

„Als wir um den Gesamtweltcup gekämpft haben, hat Marcel immer gesagt, dass ich so fair war. Aber ich habe davor gegen Benny gekämpft und gesehen, wie fair man sein kann, auch wenn es nicht in deine Richtung geht.“
Aksel Lund Svindal über Sportsgeist auf Top-Level.

„Wenn du Risiko nimmst und ins Ziel kommst, ist die Wahrscheinlichkeit zu gewinnen, ziemlich groß. Dann ist es auch einfacher, das Risiko einzugehen.“
Aksel Lund Svindal erinnert sich an seinen Streif-Sturz 2016 zurück.

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Aksel Lund Svindal über den Verlust seiner Mutter

„Von einem Tag auf den anderen ist die Mutter nicht mehr da. Es ändert sich vieles. Was genau, ist schwierig zu sagen. Man kann es natürlich nicht vergleichen, aber vom Konzept her ist eine Abfahrtskarriere ähnlich. Wenn alles stabil bleibt, lernt man viel weniger, als wenn es Highlights und Tiefen gibt.“
Aksel Lund Svindal verlor seine Mutter im Alter von acht Jahren.

„Journalisten fragen nach einem Erfolg oft, ob man es glauben kann. Logisch, es ist ja gerade passiert. Aber damals habe ich mir gedacht, zwick mich, das kann nicht sein.“
Aksel Lund Svindal über seinen Abfahrtsolympiasieg 2018.

„Für mich ist Marcel der Größte aller Zeiten. Er ist trotz dieser Intensität immer ohne Fehler ins Ziel gekommen. So ein Athlet kommt nicht jedes fünfte oder zehnte Jahr.“
Aksel Lund Svindal über Marcel Hirscher.

FUSSBALL

„Ich habe vom Defibrillator einen Elektroschock bekommen. Das tut schon weh und reißt dich von den Beinen. Aber ich bin nicht kollabiert.“
Raphael Dwamena über den Vorfall in der Cup-Partie gegen Hartberg.

„Ich will in den nächsten Tagen bzw. Wochen wieder einen Check machen lassen. Wenn alles okay ist, bin ich wieder auf dem Platz und spiele.“
Raphael Dwamena ist fest entschlossen, seine Karriere fortzusetzen.

„Die Daten belegen, dass es derzeit keine Häufung an Herzanfällen im Sport gibt. Tendenziell treten sogar weniger Fälle auf als vor der Pandemie.“
Dr. Jürgen Scharhag über gefühlte Wahrnehmungen.

„Das sind ganz schwierige Entscheidungen, weil wir in einer Grauzone sind. Es käme ja einem Berufsverbot gleich. Insofern müssen sich die führenden Experten auf dem Gebiet austauschen. Es gibt auch Befunde ohne eindeutige Lösung.“
Dr. Jürgen Scharhag über Abwägungen bei medizinischen Freigaben.

„Es ist hart. Wenn ich weiterspiele, würde ich auf den Defilbrillator nicht verzichten wollen. Ich habe immer ohne Probleme gespielt. Jetzt gab es halt einmal einen Vorfall. Ich kann es aber nicht selber entscheiden.“
Raphael Dwamena weiß, dass eine Rückkehr auf den Platz nicht nur von ihm abhängt.

"Wir können den Körper nicht austricksen"

„Man ist schnell wieder im Hamsterrad. Ich versuche aber, mich herunterzuholen, wenn es nicht läuft und mit dieser Lebenserfahrung jungen Leuten zu sagen, dass man lieber mal ein Training auslässt oder eine Verletzung länger auskuriert. Wir können den Körper nicht austricksen.“
Oliver Glasner erlitt vor zehn Jahren eine Gehirnblutung, die seine Fußballerlaufbahn beendete.

„Die Konstanz fehlt uns. Wir hatten einen mittelgroßen Umbruch mit elf neuen Spielern in der Kabine. Im Frühjahr war viel Unruhe im gesamten Klub. Der Sportvorstand ist gegangen, auch Adi Hütter als Trainer und einige Spieler haben den Klub verlassen. Deshalb sind wir dabei, uns neu zu finden.“
Oliver Glasner liegt mit Eintracht Frankfurt im unteren Tabellendrittel.

„Die Moral ist fantastisch. Es sind super Jungs, mit denen ich sehr gerne zusammenarbeite und die sehr ehrgeizig sind. Aber es läuft natürlich nicht immer alles, wie wir es uns vorstellen.“
Oliver Glasner jubelte zuletzt mehrfach über Frankfurter Last-Minute-Tore.

SEGELN

„Wir sind komplett verschiedene Charaktere. Von Anfang an muss es passen, man muss sich total respektieren. Das Wichtigste ist, sich nicht gegenseitig ändern zu wollen.“
Hans-Peter Steinacher über die zu Ende gegangene Partnerschaft mit Roman Hagara.

„Das war mehr als ein sportlicher Erfolg: Ein Lebensabschnitt und im Prinzip die Grundlage für das, was wir nachher gemacht haben.“
Hans-Peter Steinacher über die Olympiasiege 2000 und 2004.

„Vielleicht ist es ein kleiner Wermutstropfen. Man weiß aber nicht, was in Zukunft passiert.“
Roman Hagara hat seinen Traum vom America’s Cup nicht aufgegeben.

Die ganze Sendung zum Nachsehen:

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