MotoGP World Championship

Alex Marquez: „Wir brauchen noch mehr Runden”

9. Feb.
LCR Honda präsentierte das neue Bike. Alex Marquez sieht Fortschritte, muss sich richtig ins Zeug legen. Sein Vertrag läuft aus.

Alex Marquez steht vor seiner dritten MotoGP-Saison und seiner zweiten im Honda-Satellitenteam LCR. Das vergangene Jahr war schwierig. Dem jüngeren Bruder von Marc Marquez gelang kein Podestplatz. In der WM-Endabrechnung landete der Spanier auf Platz 16.

Im Honda-Lager herrscht Aufbruchstimmung. Die komplett neue RC213V hat beim Sepang-Test in Malaysia Potenzial gezeigt. Auch das LCR-Team durfte zwei Tage lang das neue Motorrad fahren. Es ging dabei hauptsächlich um grundlegende Testarbeit.

„Es war nicht schlecht", sagt Alex Marquez über die beiden offiziellen Testtage. „Vom ersten Moment an hat es sich okay angefühlt. Wir brauchen natürlich noch mehr Runden und müssen am Set-up arbeiten. Malaysia ist für mich nie ein einfacher Test."

„Es ist auch kein wahrer Test. Alle sind für eine Runde sehr schnell. Aber beim Rhythmus sieht man etwas mehr die Realität. Da war ich nicht so schlecht. Ich bin gespannt, dieses Motorrad in Mandalika auf einer anderen Strecke zu fahren."

„Dann sehen wir, wie wir im Vergleich zur Konkurrenz sind. Wir wollen Schritt für Schritt schneller werden. In den ersten Rennen werden wir auch noch viel ändern müssen. Wir müssen offen sein und das Set-up verändern. Wir Fahrer müssen auch offen sein, um viel auszuprobieren."

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Grip am Hinterrad deutlich besser

Worauf der Fokus bei der neuen RC213V gelegt wurde, ist klar. „Wir vier Fahrer haben eine Sache verlangt, die sehr wichtig ist. Das ist der Grip am Hinterrad", betont Alex Marquez. „Und wir haben jetzt auch mehr Grip! Das hat sich in Jerez bestätigt und auch in Sepang."

„Ich denke, wir haben insgesamt mehr Potenzial. Das betrifft auch den Motor. An einigen Parametern müssen wir noch arbeiten. Wo wir hinten mehr Kontakt brauchen, oder vorne mehr Gewicht. Damit spielen wir noch herum. Es geht um die gesamte Balance."

„Wir wissen nicht, wie sich das Motorrad auf den verschiedenen Strecken verhalten wird. In Misano, Jerez und Sepang waren wir schnell. Es sieht gut aus. Aber ich möchte nicht zu optimistisch sein. In der MotoGP sind Tests anders als Rennwochenenden."

Alex Marquez will konstant in den Top 8 sein

Und welches persönliche Ziel setzt sich der zweimalige Weltmeister in den kleinen Klassen für 2022? „Ich bin für die Saison sehr optimistisch. Das vergangene Jahr war sehr schwierig, aber ich habe viel gelernt. Mein Ziel lautet, konstant in den Top 8 dabei zu sein."

Alex Marquez ist einer von mehreren Fahrern, deren Vertrag mit Saisonende ausläuft. Er hat einen Vertrag mit Honda, nicht mit LCR. Es geht für ihn also auch um die Zukunft. Erzeugt das zusätzlichen Druck? Denn der Spanier muss gute Leistungen zeigen und Ergebnisse holen.

„Für mich ist das eine Motivation", bewertet Alex Marquez diese Situation. „Sehr viele Verträge laufen aus. Meine Zukunft liegt in meinen Händen. Das ist eine schöne Sache. Jeder hat schon beim Test attackiert, um ein gutes Bild abzugeben."

„Ich will in Katar um ein gutes Ergebnis kämpfen. Dann sehen wir weiter. Für meine Zukunft kann ich nur eine gute Performance auf der Strecke zeigen. Es wird wieder eine sehr enge Saison sein. Jedes Detail zählt. Ich denke, dass alles möglich ist."

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