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Aprilia bestätigt: Vinales bereits ab Aragon zurück im Business

1. Sept.
Aprilia

Foto: (C) Aprilia

Schneller als gedacht kehrt Maverick Vinales zurück in den MotoGP-Zirkus. Ab dem Rennen im MotorLand Aragon fährt er auf der Aprilia RS-GP.

Zwei Tage lang hat Maverick Vinales in Misano (Italien) die Aprilia RS-GP kennengelernt. Nach diesem Test wollte man gemeinsam entscheiden, ob der Spanier noch im Herbst Rennen bestreiten wird. Nun ist fix, dass das passieren wird.

Bereits beim nächsten MotoGP-Rennen im MotorLand Aragon (Spanien) am 12. September wird Vinales sein offizielles Debüt mit der Aprilia RS-GP geben. Sollte es keine Änderungen mehr im Kalender geben, fährt er die restlichen sechs Grands Prix.

„Wir sind sehr stolz, unsere Pläne für die laufende Saison und für 2022 bekannt geben zu können", sagt Aprilia-Motorsportschef Massimo Rivola. „Neben unserem bestätigten Fahrer Aleix ist es uns eine Freude, einen talentierten Athleten wie Maverick willkommen zu heißen."

„Er hat auf Anhieb ein großartiges Gefühl für das Team und das Motorrad bewiesen. Ich bin überzeugt, dass er schon beim GP von Aragon sein Bestes geben kann." Vinales übernimmt den Platz von Lorenzo Savadori.

„Wenn er fit ist": Savadori bekommt Wildcards

Der Italiener ist Rookie, konnte sich aber kaum in Szene setzen. Ein 14. und zwei 15. Plätze sind seine besten Ergebnisse. Beim ersten Spielberg-Rennen hatte er sich beim Crash mit Dani Pedrosas KTM den rechten Knöchel verletzt.

Er musste operiert werden. In Silverstone versuchte Savadori sein Comeback. Die Schmerzen im Fuß waren aber noch zu groß, seine Zeiten zu langsam. Deswegen warf er nach dem Trainingsfreitag das Handtuch. Aber auch Savadori wird noch zu Renneinsätzen kommen

Als "Concession-Team" hat Aprilia sechs Wildcards pro Saison zur Verfügung. Bislang hat man noch keine davon genutzt. Rivola kündigt an, dass Savadori Wildcards erhalten wird, „sobald er wieder zu 100 Prozent fit ist." Außerdem bleibt er 2022 Testfahrer von Aprilia.

Die beiden Misano-Testtage von Vinales haben die italienische Marke sehr zufrieden gestimmt. „Die Entscheidung, Maverick ab Aragon auf die Strecke zu schicken, ist eine direkte Folge der Tests in Misano", sagt Technikdirektor Romano Albesiano.

„Es war nicht selbstverständlich, dass Maverick nach einer Karriere, die er bisher auf Motorrädern mit Reihenmotor verbracht hat, auf Anhieb ein gutes Gefühl mit unserem V4 haben würde. Deshalb war der Test auf dieser Strecke, die traditionell nicht einfach für unser Motorrad ist, ein wichtiger Moment der Beurteilung."

Zwischen Yamaha und Vinales war es nach der TT in Assen zum Bruch und später zur vorzeitigen Trennung gekommen. Obwohl er die vergangenen drei Grands Prix nicht gefahren ist, hält Vinales in der Fahrer-WM immer noch den siebten Platz.

Vinales und Aprilia haben einen Vertrag für die MotoGP-Saison 2022.

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