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Champions League: Liverpool und Paris im Viertelfinale

11. März
Person, Human, People

Foto: GEPA pictures/ Csaba Doemoetoer

Aus in der Champions League: Nach Cristiano Ronaldo ist auch Messi mit Barca ausgeschieden. Außerdem verliert RB Leipzig gegen Liverpool.

Liverpool und Paris Saint-Germain sind am Mittwoch ins Viertelfinale der Fußball-Champions-League eingezogen. Der englische Meister fuhr in Budapest wie schon im ersten Duell mit RB Leipzig einen 2:0-Erfolg ein. PSG stieg dank eines Heim-1:1 gegen den FC Barcelona auf. Das Hinspiel im Camp Nou hatten die Franzosen 4:1 gewonnen. Bereits am Dienstag hatten der FC Porto und Borussia Dortmund den Sprung unter die letzten acht geschafft.

Die Leipziger hätten dem BVB im Viertelfinale gern Gesellschaft geleistet, von einer Überraschung gegen Liverpool war man aber relativ weit entfernt. Die "Reds" hatten schon in der ersten Hälfte die besseren Chancen. Der für den angeschlagenen Roberto Firmino eingesetzte Diogo Jota scheiterte an RB-Keeper Peter Gulacsi (19., 41.) und traf das Außennetz (45.+1). Auch Mohamed Salah fand in Gulacsi seinen Meister (24.).

Die Leipziger, bei denen Kapitän Marcel Sabitzer durchspielte, hatten vor der Pause Schüsse von Dani Olmo (10./Alisson parierte) und Emil Forsberg (32./daneben) zu bieten. Sie durften sich bald nach Seitenwechsel wieder bei Gulacsi bedanken. Der Ungar rettete vor dem freistehenden Jota, den Nachschuss setzte Salah über das Tor (54.).

Leipzig konterte mit einem Latten-Kopfball von Alexander Sörloth (65.), musste aber bald danach die letzten Hoffnungen begraben. Salah schloss einen perfekt ausgespielten Konter nach Vorarbeit von Jota ab (70.) und Sadio Mane war nach Hereingabe von Divock Origi erfolgreich (74.). Liverpool tankte damit nach zuletzt sechs Premier-League-Heimniederlagen in Folge wieder Zuversicht.

Das sagen Klopp und Nagelsmann

Jürgen Klopp (Trainer FC Liverpool) …

… zum Spiel: „Wir haben einfach gut gespielt. Wir haben richtig gut verteidigt gegen einen richtig guten Gegner. Die größte Leistung, die wir in beiden Spielen vollbracht haben, war, dass man nicht richtig gesehen hat, wie stark Leipzig eigentlich sein kann. Wir haben das Spiel insgesamt in einer Art und Weise kontrolliert, die nicht selbstverständlich ist. Das ging nur, weil alle ein tolles Spiel gemacht haben. Hätten wir immer so gespielt, dann hätten wir auch in der Liga den ein oder anderen Punkt mehr.“

… zum Matchplan: „Wenn du RB machen lässt, dann sind sie richtig gut. Sie kriegen nicht oft den Druck, den sie von uns gekriegt haben. Sie haben einen guten spielerischen Ansatz und es war wichtig, dass wir ihre Möglichkeiten eingeschränkt haben und den Ball bei eigenem Ballbesitz gut gehalten haben. Es fühlt sich richtig gut an.“

… zum Viertelfinale: „In der Champions League haben wir uns noch nie durch eigene Erwartungen limitiert. Da geht es so weit, wie es geht. Dementsprechend haben wir uns keine Limits gesetzt. Aber wir gehen jetzt nicht vollmundig raus und sagen: Ab jetzt hauen wir sie wieder alle aus dem Stadion.“

Julian Nagelsmann (Trainer RB Leipzig) … 

… zum Spiel: „Wir waren nicht gut genug und haben nicht den nötigen Punch entwickelt, um die nötigen Tore zu erzielen. Wir haben in der ersten Halbzeit ewig gebraucht, um uns daran zu gewöhnen, dass Liverpool nicht so einen hohen Druck macht, sondern eher etwas tiefer steht. Wir sind emotional kaum ins Spiel gekommen. In der zweiten Halbzeit sind wir ordentlich reingekommen, haben aber keine großen Chancen gehabt. Man konnte nicht den Glauben entwickeln, weil wir zu wenige Chancen herausgespielt haben. Nach dem 0:2 war das Spiel gegessen.“

… zum Champions-League-Aus: „Meine Jungs sind Menschen. Wir haben einfach nicht unser Leistungsoptimum erreicht. Demnach wäre es auch nicht verdient gewesen, dass wir weiterkommen, sondern es ist für Liverpool verdient. Das muss man an so einem Tag akzeptieren, so unschön das auch ist.“

Nach Aus in der Champions League: Nagelsmann will Enttäuschung zulassen

"Mir geht es in der Botschaft einfach um das Zulassen der Wut oder der Enttäuschung, um dann zum richtigen Zeitpunkt wieder die reizvolle Aufgabe Eintracht Frankfurt anzupacken", sagte Leipzig-Trainer Julian Nagelsmann nach der 0:2-Niederlage gegen Liverpool im Achtelfinale der Champions League.

In der Bundesliga liegt RB in der Tabelle nur zwei Punkte hinter Spitzenreiter Bayern München. Aber Nagelsmann will sein Team nicht mit Titel-Ansagen emotional überfrachten. "Ich kann mich jetzt nicht in die Kabine stellen und sagen: Jetzt nur noch Bundesliga", sagte direkt nach dem Liverpool-Spiel. "Was du jetzt an Pseudo-Energie reinsteckst in der aktuellen Phase, wird am Ende nicht so rauskommen, wie du es willst", so der 33-Jährige. Neben der Chance im Meister-Rennen hat Leipzig als Halbfinalist auch noch beste Aussichten auf den Gewinn des DFB-Pokals. 

Champions League: Messi wie Ronaldo ausgeschieden

Etwas näher als Leipzig schnupperte Barcelona an einer Überraschung. Die Katalanen präsentierten sich gegen PSG von Beginn an als das stärkere Team und ließen durch Ousmane Dembele (14./Jesus Navas rettete) und Sergino Dest (23./Latte) gute Chancen aus. Die Führung für den Finalisten des Vorjahres fiel entgegen dem Spielverlauf. Clement Lenglet stieg Mauro Icardi im Sechzehner unabsichtlich auf die Ferse. Den vom Videoassistenten verhängten Elfmeter verwertete Kylian Mbappe (30.).

In der 34. Minute scheiterte Dembele wieder an Navas, drei Minuten später aber war der Keeper bezwungen. Lionel Messi setzte einen Schuss aus gut 20 Metern genau ins Kreuzeck. Kurz vor der Pause hätte es der Argentinier richtig spannend machen können, sein Elfmeter wurde jedoch von Navas an die Latte gewehrt.

Auch in der zweiten Hälfte beschränkte sich PSG darauf, den Vorsprung zu verwalten. Barca strahlte aber nicht mehr die Gefährlichkeit der ersten 45 Minuten aus. Mit Ausnahme einer Chance von Messi, der am Fünfer am Abschluss gehindert wurde, war der spanische Vizemeister zumeist zahnlos. Damit ist Messi ebenso im Viertelfinale der "Königsklasse" nicht mehr dabei wie Cristiano Ronaldo, der sich bereits am Dienstag mit Juventus gegen den FC Porto verabschiedet hatte. (APA/SID/red.)

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