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CL: PSG und Man City im Duell der „Unvollendeten“

28. Apr. 2021

Foto: GEPA Pictures / Csaba Doemoetoer

Sowohl Paris Saint-Germain als auch Manchester City warten noch immer auf ihren ersten Champions-League-Triumph - beide stehen unter großem Erfolgsdruck.

Das Halbfinal-Hinspiel der Champions League zwischen Paris Saint-Germain und Manchester City am Mittwoch ist das Duell zweier bislang "Unvollendeter". Für beide "Öl-Teams" mit Geldgebern aus Katar (PSG) bzw. Abu Dhabi (City) im Hintergrund ist der CL-Titel noch immer ein unerfüllter Traum, hat aber oberste Priorität. Damit eint beide Kontrahenten neben ihren finanziellen Möglichkeiten auch der Erfolgsdruck. Der Sieger des Duells trifft auf den Gewinner des zweiten Halbfinals zwischen Real Madrid und dem FC Chelsea.

Auch wenn etwa City-Coach Pep Guardiola die Erwartungen zu dämpfen hoffte und die fast sichere Meisterschaft in der Premier League zuletzt als "wichtigsten Titel" im "schönsten Wettbewerb" bezeichnete: Die Angst vor einem vorzeitigen Aus in der Königsklasse ist weiter groß. Auch wenn es im Lager der "Citizens" niemand aussprechen mag. Erstmals unter Guardiola, der die CL als Coach zweimal mit dem FC Barcelona gewann, steht City im Halbfinale.

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Guardiola mit schlechten Erinnerungen an Pochettino

Der heutige PSG-Trainer Mauricio Pochettino warf die Guardiola-Elf schon vor zwei Jahren mit Tottenham Hotspur aus dem Wettbewerb. Dank der Auswärtstor-Regel, durch die Paris jetzt auch im Viertelfinale den FC Bayern eliminierte. Und auch PSG steht unter Erfolgsdruck. Frankreichs Serien-Meister scheiterte im Vorjahr erst im Finale an den Bayern. Für die milliardenschweren Club-Besitzer aus Katar steht der Gewinn der Königsklasse längst über allem. Und Präsident und Vorstandschef Nasser bin Ghanim al-Khelaifi muss liefern.

Pikant: Al-Khelaifi soll sich vor einem Jahr - da hieß der PSG-Coach noch Thomas Tuchel - um eine Verpflichtung von Guardiola bemüht haben. Dessen Nähe zum Emirat Katar dürfte dabei auch eine Rolle gespielt haben. Am Mittwoch vertritt Guardiola im Pariser Prinzenpark aber den Konkurrenten. PSG-Star Neymar ist jedenfalls überzeugt, dass sein Club nun jenen Respekt bekommt, "den er verdient. Der Verein ist gewachsen, wir sind unter den Top 4, 5 oder 6" Europas, betonte der Brasilianer. "Wir haben alle Qualitäten die es braucht, um Hand an die Trophäe zu legen."

Pochettino, der in den 90er-Jahren als Legionär bei Espanyol Barcelona mehrere Liga-Partien gegen Barca-Kicker Guardiola absolvierte, lobte sein Gegenüber in höchsten Tönen. "Für mich ist er der Beste", meinte Pochettino, der im Jänner Tuchel bei PSG ersetzte. "Ich bewundere ihn und finde, dass er großartige Arbeit leistet. Er ist ein fantastischer Trainer, zerbricht sich ständig den Kopf über neue Strategien und Spielpläne. Ich liebe es, ihn und seine Teams herauszufordern." Ebenso wie Guardiola hat Pochettino dabei am Mittwoch all seine Stars zur Verfügung. (APA/red.)

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