Davis Cup: DTB-Team selbstbewusst – “Sind hier, um das Ding zu holen”

3. Dez.

Foto: ServusTV / GEPA Pictures

Sie haben schon Historisches vollbracht: Erstmals seit 28 Jahren winkt dem deutschen Team wieder ein Finale im Davis Cup. Und diese Chance wollen Struff & Co. beim Schopf packen.

Die deutschen Tennis-Asse gehen mit viel Selbstvertrauen ins Halbfinale des Davis Cups und nehmen trotz ihrer Rolle als Underog den ersten Final-Einzug seit 28 Jahren ins Visier. "Wir sind bereit und heiß, wir wollen diesen nächsten Schritt machen. Halbfinale ist nicht das, was wir uns auf die Fahne geschrieben haben", sagte Kapitän Michael Kohlmann am Freitag in Madrid. Und stellte klar: "Wir sind hier, um das Ding zu holen."

Am Samstag (ab 13:00 Uhr LIVE bei ServusTV Deutschland, im Stream & in allen Apps) trifft die DTB-Auswahl auf das russische Team, das als Folge der Sanktionen nach dem Staatsdoping-Skandal offiziell als "Russischer Tennisverband" aufläuft. Und in US-Open-Sieger Daniil Medwedew und Andrej Rublew die Nummern zwei und fünf der Welt aufbietet. Die Außenseiter-Rolle könne man "nicht wegdiskutieren", gab Kohlmann zu.

"Überraschungen sind immer wieder möglich"

"Das ist schon eine Aufgabe", sagte der 47-Jährige. Zugleich betonte er: "Dieser Wettbewerb hat in den vergangenen Tagen gezeigt, dass immer wieder Überraschungen möglich sind. Da setzen wir an." Erstmals seit 1993, dem bislang letzten von drei Titelgewinnen im prestigeträchtigen Mannschafts-Wettbewerb, kann ein DTB-Team wieder das Finale erreichen.

"Die Floskel 'Ihr habt nichts zu verlieren' mag ich nicht", sagte Kohlmann deshalb. Sondern, erklärte er, "wir haben das Halbfinale zu verlieren." Seine Mannschaft sei nun "so nahe dran", ergänzte der DTB-Kapitän. "Wir sehen keinen Grund, warum wir uns damit zufrieden geben sollten." (SID/red.)

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