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Dennis Novak hofft auf mehr Matches gegen Top-Spieler

29. Okt.
Person, Human, Crowd

Foto: GEPA pictures/ Walter Luger

Dennis Novak hofft nach den Erste Bank Open in Wien auf mehr Matches gegen Top-Leute. Sein Ziel: "Die Top 50 und weiter nach vorne."

Dennis Novak hat am Donnerstag im Achtelfinale der Erste Bank Open in Wien mit dem 4:6, 2:6 gegen den Südtiroler Jannik Sinner nicht nur gegen den Weltranglisten-Elften verloren, sondern auch gegen einen der derzeit stärkten Spieler auf der Tour. Der Niederösterreich hofft auf mehr Matches gegen Top-Leute, um seinem Ziel in der Weltrangliste näherzukommen. Was die Australien Open betrifft, werden die nächsten Wochen zeigen, ob er dort in die Qualifikation muss.

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Er habe in den vergangenen fünfeinhalb Monaten Fortschritte gemacht, sagte der seit Mitte April wieder von Günter Bresnik betreute Dennis Novak. Und er werde da natürlich dran bleiben. "Mein Ziel sind die Top 50 und weiter nach vorne, ich habe hart zum Arbeiten", weiß der aktuell auf 116 stehende 28-Jährige. Dass er gegen Sinner keine seiner sechs Break-Chancen verwertete, ärgerte ihn. "Ich hätte mich mehr trauen, mehr riskieren müssen. Ich habe beim Breakball ja nix zu verlieren."

Auf der Tour verlor Dennis Novak auch sein fünftes Spiel gegen einen Top-15-Spieler. "Mehr Matches auf dem Niveau gegen solche Spieler bringen mehr Erfahrung. Ich hatte schon genug Matches. Aber das Ziel ist, mich Woche für Woche zu verbessern, mit (starken/Anm.) Leuten zu trainieren und auch Matches gegen sie zu spielen." Im Wien erhielt er auch die Chance auf Trainings mit Weltklasse-Spielern.

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Dennis Novak: Nächstes Top-Match steht an

Eine Gelegenheit auf ein nächstes Top-Match wird er schon beim Davis Cup Ende November in Innsbruck bekommen. Denn: In Abwesenheit von Dominic Thiem trifft er als Österreichs Nummer eins auf die Nummer eins der Welt, den Serben Novak Djokovic. "Gegen Djokovic mag keiner gerne spielen, aber ich freue mich sehr drauf. Es ist eine Chance, die ich habe, dass ich zeige, was ich kann. Ich hoffe, ich kann ihn bestmöglich ärgern. Im Davis Cup ist immer alles möglich. Ich erwarte aber nicht, dass ich ihn in zwei Sätzen wegschieße. Ich habe nichts zu verlieren, kann locker drauflos spielen. Dann werden wir eh sehen."

Zum Grand Slam Turnier nach Australien werde er auf alle Fälle reisen. Dennis Novak sei geimpft, beantwortete er eine entsprechende Frage. Zur mittlerweile auf politische Ebene gehoben Debatte um den noch nicht gegen Covid 19 geimpften Thiem meinte er. "Ich habe dazu nicht zu sagen. Dominik wird wissen, was er macht."

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Erste Bank Open: Tsitsipas im Achtelfinale out, Zverev weiter 

Der topgesetzte Stefanos Tsitsipas ist bei den Erste Bank Open in der Wiener Stadthalle im Achtelfinale ausgeschieden. Der Tennis-Profi aus Griechenland unterlag am Donnerstag Frances Tiafoe aus den USA 6:3, 3:6, 4:6. Das Viertelfinale erreichte hingegen der als Nummer zwei gesetzte Alexander Zverev. Der Deutsche gewann gegen den Australier Alex de Minaur mit 6:2, 3:6, 6:2 und trifft am Freitag auf den Kanadier Felix Auger-Aliassime.

Im Spätspiel boten Tsitsipas und der Qualifikant Tiafoe den Zuschauern eine regelrechte Show. Nachdem der US-Amerikaner den zweiten Satz gewonnen hatte, ging es im entscheidenden dritten Durchgang hin und her. Das erste Aufschlagspiel von Tiafoe gewann Tsitsipas zum 2:0. Der Weltranglisten-Dritte kassierte dann aber drei Games später das Re-Break und verlor auch den Aufschlag zum 3:4.

Tiafoe, die ATP-Nummer 49, schien nun unverwundbar und stellte auf 5:3 aus seiner Sicht. Tsitsipas bäumte sich zwar noch einmal auf und gewann das folgende Game zu Null. Danach servierte aber Tiafoe aus und fixierte die Sensation. "Wegen euch war es eine große Freude, hier zu spielen. Ich liebe es, in Wien zu spielen", sagte Tiafoe im Anschluss in Richtung der Fans in der Halle. Er bekommt es nun mit dem Argentinier Diego Schwartzman (ARG-8) zu tun.

Endstation im Wien-Viertelfinale für Marach/Oswald

Beim ATP-Tennisturnier in Wien ist Österreich ab Freitag aktiv nicht mehr vertreten. Das Doppel Oliver Marach/Philipp Oswald musste sich am Donnerstagabend am Heumarkt im Viertelfinale mit 7:6 (4), 3:6, 4:10 den als Nummer drei gesetzten John Peers/Filip Polasek (AUS/SVK) beugen.

(APA/red.)

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