DFB-Pokal

DFB-Pokal: Leipzig spaziert ins Halbfinale

2. März

Foto: (c) GEPA pictures/ Witters/ Tim Groothuis

Vizemeister RB Leipzig ist im DFB-Pokal seiner Favoritenrolle gerecht geworden und hat mühelos das Halbfinale erreicht.

Die momentan beste Rückrundenmannschaft der Bundesliga setzte sich beim Zweitligisten Hannover 96 deutlich mit 4:0 (2:0) durch. Der Erfolg der Sachsen war zu keiner Zeit gefährdet.

Torjäger Christopher Nkunku sorgte vor 25.000 Zuschauern in Hannovers ausverkaufter WM-Arena bereits in der ersten Halbzeit für klare Verhältnisse. Der Franzose, der in der Liga schon 14 Treffer erzielt hat, war in der 17. Minute aus zentraler Position und nur fünf Minuten später auch aus spitzem Winkel erfolgreich. Für die weiteren Tore sorgten Konrad Laimer (67.) mit einem Flachschuss sowie Andre Silva (73.).

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Leipzig von Beginn hochkonzentriert

Nach drei Bundesliga-Siegen hintereinander ging der letztjährige Pokalfinalist von der ersten Minute an hochkonzentriert zu Werke. Dass Trainer Domenico Tedesco sieben neue Spieler in die Startformation hineinrotiert hatte, tat dem Spielfluss keinen Abbruch.

Der Zweitliga-Zwölfte Hannover, der ohne Gegentor die Runde der letzten acht erreicht hatte und im Achtelfinale für den Leipziger Ligakonkurrenten Borussia Mönchengladbach Endstation gewesen war, hatte insbesondere bis zum Seitenwechsel absolut nichts zu bestellen. Ohne gelegentliche Rückpässe seiner Mitspieler hätte RB-Torhüter Peter Gulacsi kaum einen Ballkontakt gehabt.

96-Stürmer Maximilian Beier, schon viermal erfolgreich im laufenden Wettbewerb, war in der Offensive völlig auf sich allein gestellt. Somit ging von den Norddeutschen keinerlei Gefahr aus. Es dauerte bis zur 50. Minute, ehe sich die Niedersachsen ihren ersten Eckball erkämpfen konnten.

Zu diesem Zeitpunkt hatte Hannovers Trainer Christoph Dabrowski bereits auf die Flaute in der Offensive reagiert und zu Beginn der zweiten Halbzeit Hendrik Weydandt als zweite Sturmspitze auf das Feld geschickt. Die Angriffsaktionen des Pokalsiegers von 1992 wirkten daraufhin etwas geordneter, wirklich Torgefahr bestand allerdings auch weiterhin nicht.

Dabei zogen sich die Gäste, die nach dem frühen Aus für Meister Bayern München und Cupverteidiger Borussia Dortmund als erster Anwärter auf die begehrte Trophäe gelten, ein wenig zurück und setzten mehr als im ersten Durchgang auf Konter, die jedoch zunächst nicht sauber zu Ende gespielt wurden. Tedescos Spieler behielten die Spielkontrolle und blieben über weite Strecken das dominante Team.

(SID/red.)

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