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Diego Maradona wurde erfolgreich operiert

4. Nov.
Skin, Human, Person

Foto: GEPA pictures/ Sputnik

Argentiniens Fußball-Legende Diego Armando Maradona geht es nach einer Operation wegen einer Gehirnblutung schon wieder besser. Der frühere Nationalspieler ist nach dem Eingriff wenige Tage nach seinem 60. Geburtstag nach Angaben seiner Ärzte auf dem Weg der Besserung. "Diego hat den Eingriff sehr gut vertragen. Er ist wach. Es ist alles sehr gut", sagte Maradonas Leibarzt Leopoldo Luque am späten Dienstagabend (Ortszeit) in einer Klinik bei Buenos Aires.

Der 60-Jährige sei erfolgreich an einem subduralen Hämatom operiert worden. Dabei handelt es sich um eine Blutung zwischen harter Hirnhaut und Gehirn. Auch Maradonas Sprecher Sebastian Sanchi gab bereits Entwarnung: "Alles lief wie geplant. Diego geht es gut und er ruht sich jetzt in seinem Zimmer aus"", schrieb er auf Instagram.

Die Operation, an der mehrere Ärzte beteiligt gewesen seien, habe etwa eine Stunde und 20 Minuten gedauert, fügte der Mediziner Luque hinzu. Sie sei zwar nicht besonders kompliziert gewesen. "Aber es bleibt ein neurochirurgischer Eingriff." Maradona befinde sich nun unter Beobachtung auf seinem Zimmer und erhole sich. Wann der Weltmeister von 1986 entlassen werde, hänge nun vom weiteren Verlauf ab.

Fans von Diego Maradona jubeln vor der Klinik

Seine Worte wurden begleitet von Applaus und Jubel Dutzender Fans, die stundenlang vor der Klinik ausharrten und um das Wohl ihres Idols bangten, wie TV-Bilder zeigten. "Ich liebe dich, Diego", schrie einer. Viele trugen auch Trikots der argentinischen Nationalmannschaft mit Maradonas Rückennummer 10 oder von dessen Heimatverein Boca Juniors. Andere wiederum hielten Fahnen mit dem Konterfei des "Pibe de Oro" (Goldjungen) hoch. In seiner Heimat wird er als Nationalheld verehrt. "Diego, wenn es dir gut geht, geht es uns gut", stand auf einem Transparent.

Gehirnblutung bei Tests entdeckt

Maradona wurde am Montag in ein Krankenhaus in La Plata gebracht. Zunächst war lediglich von emotionalem Stress, Blutarmut und Dehydrierung die Rede. Bei den Tests entdeckten Ärzte dann die Blutung.

An seinem 60. Geburtstag am Freitag hatte Diego Maradona bereits einen angeschlagenen Eindruck gemacht. Vor dem ersten Spiel seines Vereins Gimnasia y Esgrima La Plata nach der Corona-Pause kam er zwar kurz ins Stadion, um Glückwünsche und Geschenke entgegenzunehmen. Allerdings musste er von zwei Begleitern beim Gehen gestützt werden. Die Partie selbst verfolgte er auf Anraten seines Arztes von zu Hause aus. (APA/red.)

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