DTB-Team selbstbewusst: “Auch ein Djokovic ist schlagbar”

24. Nov.

Foto: GEPA Pictures / Christian Walgram

Auch ohne Alexander Zverev geben sich die Deutschen bei den Davis Cup Finals nicht mit der Außenseiterrolle zufrieden. "Wir wollen eine Überraschung", sagt Teamchef Kohlmann.

Michael Kohlmann blickt dem Duell des deutschen Davis-Cup-Teams gegen Serbien um Top-Star Novak Djokovic selbstbewusst entgegen. "Unser Anspruch ist es, auch einen Novak Djokovic zu schlagen. Das muss in die Köpfe der Spieler rein", erklärte der DTB-Kapitän vor der deutschen Auftakt-Partie am Samstag beim Final-Turnier in Innsbruck (LIVE bei ServusTV, im Stream & in allen Apps).

"Auch ein Djokovic ist schlagbar. Wir wollen für eine Überraschung sorgen, ähnlich wie im Pokal beim Fußball", sagte Kohlmann. Ziel sei "immer mindestens ein Einzel zu gewinnen, und das Doppel entscheidet. Und gegen uns im Doppel spielt mit Sicherheit kein Land gerne."

Am Sonntag wartet Gastgeber Österreich

Dabei muss das deutsche Team auf Alexander Zverev verzichten. Der Olympiasieger hatte, wie schon 2019 bei der ersten Ausgabe des reformierten Davis Cups, abgesagt. "Während Tokio hatte ich ein kleines Fünkchen Hoffnung, dass es durch den Teamspirit von vor Ort vielleicht doch noch klappen könnte", sagte Kohlmann. "Seine Grundeinstellung, dass er den Davis Cup in dieser Form nicht unterstützt, war letztlich aber doch stärker. Was schade ist, denn mit ihm hätten wir fraglos bessere Chancen."

In der Innsbrucker Olympiahalle trifft Deutschland mit Jan-Lennard Struff, Peter Gojowczyk, Dominik Koepfer und dem Olympia-Doppel Kevin Krawietz/Tim Pütz in der Vorrunden-Gruppe F am Samstag zunächst auf Serbien. Tags darauf geht es für das DTB-Team dann gegen Gastgeber Österreich. (SID/red.)

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