DTM am Lausitzring: Das macht die „Mutkurve” Turn 1 aus

23. Juli

Foto: (C) DTM

Kurz vor der Rückkehr auf den Lausitzring genehmigte die FIA die Steilkurve Turn 1. Für die Fahrer wird die Kurve spannend wie fordernd zugleich.

Aktuell gastiert die DTM am Lausitzring. Fans vor Ort sind zurück und mit ihr ein besonderes Zuckerl. Statt am Ende der Start-Ziel-Geraden scharf abzubremsen und nach links in ein Kurvengeschlängel einzubiegen, kommt es diesmal anders.

Die Piloten jagen durch die 300 Meter lange Steilkurve Turn 1. Nicht nur Fans, auch die Fahrer sind davon schwer begeistert. „Das wird hart, da brauchst du richtig Mut", sagt etwa HRT-Mercedes-AMG-Pilot Maximilian Götz.

Kurve verlangt alles ab

Fest steht, dass den DTM-Fahrern alles an Können abverlangt wird. Das bestätigt auch der Führende der noch jungen DTM-Saison, Kelvin van der Linde: „Im Simulator geht die Kurve fast mit Vollgas. Aber auf der Strecke brauchst du dafür einiges an Mut."

Den Grund liefert er gleich nach: „Wir erwarten im Scheitelpunkt Geschwindigkeiten von ungefähr 245 km/h. Das wird richtig spannend."

Der Neigungswinkel von Turn 1 findet sich in den USA beispielsweise auf dem NASCAR-Kurs von Homestead südlich von Miami wieder. Andere US-Steilkurven sind noch viel steiler, da fährt das Auto mit Vollgas fast von alleine durch. Nicht so in Turn 1 am Lausitzring.

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